|
Im Januar 2005 habe ich mich mal angesteckt durch meinen ehemaligen Mitbewohner “Wally-VIE” mit Geocachen
beschäftigt und einige Caches gefunden, aber danach ist das wieder etwas eingeschlafen. Seit Herbst 2008 ist das Hobby jedoch wieder voll entbrannt und mit einigen Kumpels und der ganzen Familie sind wir eigentlich
regelmäßg derzeit unterwegs. ;-) Geocaching ist eine High-Tech Schatzsuche im Internet. Leute verstecken Gegenstände irgendwo in der Natur und veröffentlichen auf einer allgemein zugänglichen Internet-Datenbank
entweder direkt die GPS-Koordinaten, um den Platz zu finden, oder verknüpfen das Ganze mit einem mehr oder weniger komplizierten Rätsel, dessen Ergebnis einen dann zum
Cacheversteck führt. Eine gute Einführung in deutsch findet sich auf Geocaching.de, die offizielle datenbankführende Seite ist geocaching.com. Sie wird von Groundspeak betrieben, der sich aus Spenden und aus den Beiträgen der Premium-Zahler finanziert, welche dann besondere Funktionen auf der Website genießen.
|
Ich bin dort unter dem Profil “Powerslider” (siehe rechts) zu finden. Durch einen Klick auf das Banner kommt ihr zu meinem Profil.

Das Suchen nach Caches ist meist mit einer mehr oder weniger langen Wanderung in schöner Landschaft verbunden und es ist ideal geeignet für die
ganze Familie. Dabei erleben wir tolle Abenteuer wie vergessene Plätze und stillgelegte Kasernen, wo Leute sich viel Mühe mit den Caches machen und tolle Rätsel zu lösen sind. Rechts lautete die
vorherige Anweisung beispielsweise: “Die Antenne des Gebäudes ist defekt. dort finden Sie weitere Informationen.”
Wir haben kurz gesucht und unter der Klappe der Feuchtraumsteckdose ist
dann ein Zettelchen zu finden, wo steht, wie es weitergeht.
In dem Video unten ist dann ein kurzer Ausschnitt dem weiteren Verlauf dieser Cachesuche zu sehen.
Ganz besonders faszinierend sind Nachtcaches, die man im dunkeln lösen muß. Mittlerweile habe ich auch meinen ersten eigenen Cache “Moerser Runde” (GC1KJ63) gelegt, Tendenz steigend. ;-)
Mittlerweile gibt es einige sehr gute Anwendungen für das iPhone 3G, in dem ja auch ein GPS Empfänger vorhanden ist. Namentlich zu erwähnen ist die Applikation “Geocaching”, die von Groundspeak selbst
rausgegeben wird und die einzige ist, die direkt auf die originale Datenbank zugreifen darf. Eine Pflichtapplikation für den geocachenden iPhone User. Dann wäre noch GCBuddy zu nennen, die für Multicaches einfach unentbehrlich ist. Für den GSAK-User (GSAK=”Geocaching Swiss Army Knife”, eine
Offline Datenbankanwendung für den PC für die Verwaltung von Massen an Geocache-Waypoints, sehr leistungsfähig) wäre noch das iPhone Pendant iGeocacher zu nennen, eine nett gemachte offline Datenbank für
Caches mit leistungsfähigem GPX-Importer, damit kann man leicht Massen von Caches per GPX-Datei aus GSAK exportieren und in’s iPhone blasen, so daß man alle Cache-Infos dann auch offline vor Ort hat. Ist
aber eher was für den engagierteren User. ;-)
Mit dieser Ausstattung kann man jedenfalls recht gut spontan und ohne weitere Vorbereitung durch
Ausdrucke mal eben einen Cache machen, das sogenannte “paperless caching”. Unten einige Screenshots dazu:

|