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Digitalkamera

Seit Anfang 2008 benutze ich eine Panasonic Lumix DMC-FZ18 mit 18-fach optischem Leica Zoom.



Die Kamera ist einfach nur beeindruckend. Schnell, leicht, 18-fach optisches Zoom mit wirklich gut arbeitendem optischem Bildstabilisator, so daß man auch bei längster Tele-Brennweite bei nicht zu dunklen Lichtverhältnissen kein Stativ benötigt, phantastische Bilder, mit 4GB Speicherkarte in höchster Auflösung bei Standard JPG Kompression 1900 Bilder, was will man mehr? Unten eine Aufnahme vom Vierwaldstätter See von Mai 2008, ein Klick auf das Bild öffnet ein großes Bild mit voller Auflösung.

Testbild: Vierwaldstätter See

Der Akku hält sehr lange und ich habe mich beim Kauf für ein Bundle aus Kamera, Tasche, dicker 4GB SD-Karte und einem zweiten Li-Ion Akku entschieden, was ich für knapp unter 400,- € bei Redcoon erstand und womit ich nun fotografisch endlich mal wieder auf aktuellem Stand bin. Einzig Allein die Größe stört mich ein wenig, denn zum Mitnehmen beim Crossen ist mir die Lumix dann doch etwas zu schade. Ich denke, ich muß mich nochmal nach ‘ner kleinen gebrauchten Ixus für Rumänien umschauen. ;-)

Olympus C 2020 ZoomNachdem ich meine Ende November 1999 erworbene Olympus Camedia 1400 L verkauft habe, habe ich von Mai 2000 bis Januar 2008 eine Olympus C 2020 Zoom benutzt, die ich nagelneu bei Fotopoint erstanden habe. Die Olympus C-2020 Zoom ist das Nachfolgemodell der Olympus C-2000 Zoom. Im Gegensatz zu dieser ist die Olympus C-2020 Zoom mit einer Reihe neuer Funktionen ausgestattet: z. B. Videofunktion, manuelle Belichtungssteuerung, Belichtungsreihenfunktion, Sepia-Tönung und Schwarz/Weiß-Aufnahmen. Außerdem wurde die Belichtungsmessung, die Wiedergabequalität des TFT-Bildschirmes und der automatische Weißabgleich optimiert. Der JPEG-Kompressionsfaktor wurde leicht verringert, wodurch die aufgenommenen Bilder nun etwas mehr Speicher benötigen.

Die Kamera hat ein motorisch angetriebenes dreifach-Zoom Objektiv (entsprechend 35-110 mm Kleinbild Brennweite) und einen im Vergleich zur C-1400 L erheblich verbesserten Autofocus. Er ist schneller und sicherer und fokussiert auch bei völliger Dunkelheit auf die rote LED Anzeige eines radioweckers beispielsweise. Mit 2,1 Megapixeln (1600*1200) reicht die Auflösung für den Hausgebrauch allemal aus. Auf eine 32MB Karte passen damit ca. 80 Fotos in der höchsten Auflösung bei maximaler Kompression. Ein Akkusatz (vier Mignon NiMh Akkus) hält ca. 150-200 Aufnahmen, je nach Blitz- und Monitor-Benutzung. Besonders das Downloaden der Bilder über die serielle Schnittstelle belastet die Akkus und dauert auch sehr USB Floppy Kartenleserlange, weswegen ich seit Anfang 2006 einen schicken USB 2.0 Kartenleser verwende, der in meinem Floppy-Laufwerk integriert ist, eine echt elegante und flotte Sache, damit bekomme ich von meinen alten Smartmedia Karten die Daten mit ca. 1,5 MB/s herunter, damit kann man schon ordentlich arbeiten. Mit der Lumix verwende ich einfach das mitgelieferte USB Kabel und die Kamera als schnellem Kartenleser, funktioniert problemlos und ohne spezielle Software auf dem Rechner, die Kamera meldet sich einfach als Massenspeicher an und kann wie ein USB-Stick bearbeitet werden.

Die Olympus ist sehr einfach zu bedienen und begeistert mich immer wieder. Das Fotografieren macht großen Spaß und ist sehr preiswert geworden (kostet nur den Akku-Strom), wenn man die Fotos einfach nur auf dem PC betrachten, weiterverarbeiten und auf CDs speichern möchte.

Olympus C 2020 ZoomEin Nachteil der C-2020 gegenüber der C1400-L ist, daß sie keine Spiegelreflexkamera ist. Aber der wahlweise einschaltbare sehr gute Bildschirm ermöglicht eine hervorragende Auswahl des Bildauschnittes, so daß der Hauptnachteil der Sucherkameras, die Paralaxe Sucher-Objektiv bei Nahaufnahmen nicht zum Tragen kommt. Vorteil der Sucherbauweise ist eine sehr kleine Bauform, die mir beim Moppedfahren zugute kommt. Die Kamera hat viele neue Funktionen im Vergleich zur 1400-L, die sie auch fotografisch sehr interessant machen, so sind neben der Programmautomatik auch Blenden- und Zeitautomatik sowie ein voll manueller Modus wählbar. Die Fokussierung ist jederzeit auch manuell einstellbar. Es gibt eine sehr gute Serienbildfunktion mit oder ohne jeweiliger Einzelbelichtungsmessung und Fokussierung und einen Movie-Modus, in dem man kurze Filmchen aufnehmen kann, die allerdings eine schlechte Auflösung haben und sehr viel Speicher auf der Smartmedia-Karte verbraten. Diese Funktion ist wohl eher als Gag zu verstehen.

Mit dem TFT-Sucher der Kamera kann man die gemachten Fotos betrachten, einzelne oder alle Fotos löschen und die Belichtung beurteilen. Weiterhin ist das Menü hier zugänglich, über das alle Funktionen gesteuert werden, die nicht direkt auf Tasten liegen. Zur Beurteilung der Abbildungsschärfe reicht die Auflösung des verwandten Displays recht gut aus, zumal man sich mit den Zoom-Tasten am Auslöser in das Bild hineinzoomen und sich dann mit den Cursortasten der Wippe hinten im Bild bewegen kann. Der Monitor ist recht hochauflösend und kann daher alle teilweise sehr detaillierten Menu-Informationen sehr gut darstellen. Weiterhin ist das Bild ausreichend kontrastreich und auch bei hellem Licht gut ablesbar. Viele Funktionen machen den Alltagsbetrieb einfacher und man merkt, daß sich die Leute bei Olympus Gedanken gemacht haben, beispielsweise werden alle Bilder immer fortlaufend durchnumeriert, auch wenn man die Speicherkarte wechselt. Daher kann man Bilder immer in einen Ordner zusammenkopieren, auch wenn sie von verschiedenen Smartmedia-Karten stammen. Namenskonflikte kommen nicht mehr vor. Sehr angenehm.

Mittlerweile kann man die Digitalfotos auch sehr nett über’s Internet vergrößern lassen, wobei ich nach einigen Experimenten sehr zufrieden mit dem Schlecker Fotoservice bin, wo die Bilder in vernünftiger Qualität, preiswert und schnell zur nächsten Schlecker-Filiale oder gegen geringen Aufpreis nach Hause geliefert werden.

Wer sich für weiterführende Infos interessiert, dem sei die wirklich erstklassige Website www.digitalkamera.de empfohlen. Sie wird von Herstellern gesponsort, hat es aber weitestgehend geschafft, herstellerunabhängig zu berichten. Es gibt eine gut sortierte Kameradatenbank mit Suchmaschine und einen Flohmarkt, auch Praxisberichte der besseren Modelle sind hier zu finden. ein Datenblatt zur Olympus C-2020 findet sich hier auch. Regelmäßig finden Umfragen unter den Lesern der Seiten statt, die sehr interessante und aufschlußreiche Informationen bieten. Hier ein verkleinertes, selbst fotografiertes Testbild:

Testbild Olympus C-2020 (verkleinert)
Weitere Infos finden sich auch auf der Olympus Website. Für aktuelle Preise und Zubehör besucht man am Besten die Seiten des Würzburger Fotoversands, die wirklich erstklassig informieren und wo man sehr einfach und vor allem recht preiswert online bestellen kann. Die Kamera habe ich übrigens bei fotopoint in Oldenburg gekauft, einer sehr preiswerten Fotokette, die auch Ladelokale meist in großen Supermärkten unterhält. Sehr zu empfehlen.

Ergänzung September 2003:
Da ich immer wieder gefragt werde, wie meine aktuellen Tips zum Thema Digitalkamera aussehen, hier einige Worte dazu:

Mit aktuellen Kameras kenne ich mich nicht genau aus, da ich mich nicht laufend mit der Problematik beschäftige, sondern immer nur dann, wenn ich selbst eine brauche. ;-) Meine Olympus C2020 ist schon einige Jahre alt und bis heute (2006) noch immer gut genug für meine Bedürfnisse. Mittlerweile habe ich einige andere Kameras genauer untersucht und immer wieder Dinge gefunden, die mich davon abhielten, meine Kamera gegen eine aktuellere auszutauschen, auch wenn die nackten technischen Daten mittlerweile nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind, das ist man klar.

Generell würde ich bei einem Neukauf unbedingt auf die folgenden Punkte achten:

 Standard Speichersystem. Bevorzugt SD-Card oder Compact Flash, kein SmartMedia (veraltet, empfindlich) oder Memory Stick (proprietär)
 USB-Anschluß (wenn irgend möglich USB 2.0), ohne USB würde ich keine Kamera mehr kaufen
 Bei Auflösungen ab 3 Mpixel aufwärts auf hochwertige Objektiv-Optik achten, sonst kann man die Auflösung der Kamera nicht wirklich ausnutzen. Größere Auflösungen kosten mehr Geld in der Nachbereitung (Speicherkarten, Plattenplatz etc.) Die Verarbeitung dauert länger und bringt für uns als Amateure kaum noch sichtbare Qualitätsverbesserungen.
 Großer optischer Zoombereich, mindestens siebenfach, besser ist mehr. Digitales Zoom ist wertlos (kann man am Rechner besser machen).
 Objektiv sollte möglichst lichtstark sein, je besser, desto seltener braucht man den Blitz und umso besser fokussiert die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen.
 Ich schätze manuelle Einstellmöglichkeiten (Zeit- oder Blendenautomatik bzw. komplett manuelle Betriebsart), weil man da fotografisch mehr machen kann.
 Man muß sich mit der neuen Kamera wohl fühlen, deswegen das in Frage kommende Modell ausführlich ausprobieren!
 Für Zubehör noch etwas Geld einkalkulieren. Man braucht in jedem Fall mindestens zwei Akkusätze und einige Speicherkarten. Auch eine gute Fototasche und ein externes Akkuladegerät sollten noch drin sein.

Viel Erfolg bei der Auswahl!

Ich freue mich immer über Anregungen oder Fehlerhinweise zu dieser Website und antworte auf jede nette Zuschrift. EMail:  webmaster@powerslider.de