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wie gesagt, dieses Jahr waren wir nur zu viert. Von oben links nachunten rechts waren diesmal Silvio, Walter, ich selbst und davor liegend Frank für das Fahrtwind Enduro Team unterwegs.

Silvio war wieder mit seiner betagten, aber absolut geländetauglichen Honda XR600 mit Kickstarter unterwegs, Walter mit seiner neuen EXC450 mit Rekluse-Kupplung, die im Schubbetrieb automatisch trennt, wenn der
Motor unterhalb einer gewissen Drehzahl läuft. Dadurch wird recht wirksam verhindert, daß man die Kiste abwürgt, aber man kann kaum noch die Motorbremse nutzen, denn bei langsamen Trial-Bergab-Passagen geht
auf einmal automatisch die Kupplung auf und man schießt nach vorn. ;-) Außerdem kann man dann, wenn man am Berg aufwärts in einer Steigung versagt, nicht mal so eben die Kupplung flitschen lassen und mit dem
abgewürgten Motor die Karre am Hang halten, denn die Rekluse-Kupplung hat das Abwürgen wirksam verhindert und man rutscht dann recht dämlich den Hang runter, wenn man nicht den rechten Fuß auf die
Fußbremse schafft. Also eine recht zwiespältige Sache.
Dieses Jahr habe ich mir eine Honda XR400 von Sergio ausgeliehen, die leider auch nur einen Kickstarter hat, aber eine 400er kann man recht gut ankicken, wenn
der Vergaser ordentlich eingestellt ist, was bei mir der Fall war, denn ich hatte nur sehr selten Probleme mit dem Starten. Das Fahren mit einer leichten 400er ist schon eine andere Liga verglichen mit der Africa
Twin, im Nachhinein frage ich mich, wie ich all die Jahre mit dem dicken Tanker im Gelände zurecht gekommen bin. ;-) Die XR läßt sich spieliersch leicht fahren und hat genügend Dampf, um im Zweifelsfall schnell
mal das Vorderrad ein wenig zu heben. Ein sehr angenehmes Mopped.
Frank (oben vorn im Bild) schließlich ist mit einer EXC520 angereist und hofft, die brachiale Gewalt dieser
Karre im Dreck bändigen zu können. ;-) Das Team besteht also aus zwei KTM-Fahrer (beide E-Starter) und zwei Honda Fahrern (beide Kickstarter), ein echter japanisch-österreichischer Wettbewerb also. ;-)
Unter’m Strich hat das Team super gepaßt und die Fahrstile, die Geschwindigkeiten und die Vorlieben waren wirklich nah beieinander, so daß es ein sehr harmonisches Miteinander war die zwei Wochen. Vielen Dank
nochmal an euch, Jungs, ihr seid große Klasse!
So, genug jetzt aber, los mit der Beschreibung des Urlaubs! |