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Poiana Mare Prislop

6.9.2005 Dienstag, Poiana Mare Prislop mit Fane

BremsenschraubereienWir wollen noch mal einen Tag mit Fane fahren und haben uns heute um 10 mit ihm verabredet. Es sind allerdings noch einige Bremsbeläge zu wechseln, meine Bremse war gestern einige Male fest hinten und ich wollte die Kiste mal gründlich reinigen und anschließend untersuchen. Gegen 10:30 ist der Service fast beendet und wir frühstücken eben.






Walter schraubt an Petras DRHier ein typisches Bild: Die Damenwelt läßt sich von den Herren bedienen. ;-) Walter schraubt an Petras DR. Sehr seltsam allerdings, daß Walter als KTM Fahrer an einer Japanerin schrauben muß, normalerweise wird an den KTMs geschraubt. Naja, keine Regel ohne Ausnahme. ;-))) (Und ich sollte mich mit meiner kaputten Bremse vielleicht mal nicht so aus dem Fenster lehnen). ;-) Walter als alter LKW-Schrauber flucht über den “Modellbau”, wie er die Mopped-Bremstechnik nennt.

Hundewelpen von StephenAnke ist langweilig und sie macht einige Bilder von den süßen Hundewelpen, die unser Gastgeber Stephen zu verschenken hat.












Abfahrt-VorbereitungenHier seht ihr mich bei den letzten Vorbereitungen vor der Abfahrt. Die richtige Karte muß in den Tankrucksack und das GPS muß mit den korrekten Daten gefüttert werden. Am besten legt man sich die Karten so zurecht, daß sie sofort griffbereit sind, je nachdem welche Richtung man fährt, muß man die dann ein wenig anders falten. Nichts ist Walter so lästig wie unnötige Pausen, weil man die Karten falschrum gefaltet hat., ;-)))



Twin am BodenDanach geht's los. Wir fahren erstmal am See entlang und wollen dann den steilen Wald zur Poiana Radcoasa hochkommen. Doch vorher stelle ich (verdammt) erstmal wieder fest, daß die Hinterradbremse immer noch festgeht, und langsam kommen mir die Zweifel, daß das alles mit rechten Dingen zu geht. Beim Abstellen komme ich so blöd in’s Ungleichgewicht, daß mir die Kiste umfällt. Sehr peinlich, vor allem vor Fane, der ja heute dabei ist. Ähem... Zum Glück passiert mir dabei nix.

Hinter Poiana RadcoasaWir fahren erst mal das steile Waldstück nach Poiana Radcoasa rauf, was relativ gut funktioniert. Oben treffen wir Biggis Team (heute mal ohne Biggi) und unterhalten uns kurz. Dann geht's weiter nach Verendin Top. Fane ist irgendwie im Fahr-Rausch und wir verpassen einige Kontrollpunkte, was uns nachher ärgert. Wir sind zwar nicht zum Siegen gekommen, aber wenn wir einen Punkt anfahren, wollen wir in auch ordentlich auf unserem Zettel markiert haben.

Cello auf Twin vor VerendinVon hier aus fahren wir über staubige und tief gespurte Pisten, die bei Schlamm sicherlich sehr unangenehm sind.













Staubige Piste bei VerendinImmer wieder begegnen uns Einheimische, die wir freundlich grüßen und die dann auch immer freundlich zurückgrüßen.













Verendin TopHier sind wir am Kontrollpunkt Verendin Top, der direkt am Wegesrand liegt.














Aussicht auf VerendinVom Kontrollpunkt fährt man noch ein kleines Stückchen, bis das Dorf unter uns im Tal sichtbar wird. Wir halten kurz und machen einige Fotos.












Treppe von VerendinVon hier ab ging’s runter in's Dorf, in dem wir die Treppe in Dorfmitte einige Male rauf und runter fahren. Die Treppe kann man hier im Hintergrund (direkt neben meinem Helm) sehen. Die Kids sind natürlich wie immer interessiert und kommen freundlich an und einige versuchen auf englisch mit uns zu reden.






Anke hat eine staubige NaseHier sieht man am Beispiel von Anke, wie die staubige Passage bei Verendin Top den teint verändert. ;-)













Rast in MehadicaÜber einen kleinen Weg gelangen wir über den Berg nach Mehadica, wo wir an dem kleinen Laden in Dorfmitte erstmal etwas rasten und uns für einen kleinen Preis mit leckeren Würstchen und dem tollen Schoko-Eis eindecken, was hier verkauft wird, mjam. ;-)








Rast in Mehadica


Cello mit Twin am Ende eines HohlwegesVon hier geht’s weiter direkt an die E70. Der Weg über die Wiesen ist recht nett zu fahren, wenngleich die Hohlwege etwas tief gespurt sind. Wir fahren ein Stück mit Biggis Team zusammen, die hinter uns fahren und immer wieder einige Wartezeiten erfordern, da einige Mitglieder des Teams sehr vorsichtig fahren, um das mal vorsichtig auszudrücken. ;-)





Cello im Helm


Cello und Petra


gespurter SchlammHier war eine echt dämliche Stelle mit weichem, schlickigem gespurten Schlamm auf einer durchweichten Wiese. Die Twin ist zu schwer, um damit mal eben bei solchen Verhältnissen aus der Spur raus zu fahren und ich quäle mich schrittweise vorwärts.









Cello mit Twin auf WieseEndlich finde ich einen Weg aus der Spur raus und fahre den Rest auf der Wiese entlang nach oben auf einen Hügel, der nicht so naß und damit auch griffiger ist.












Petra im Schlamm am BodenAn der E70 tanken wir teilweise auf und dann geht’s weiter nach Cornea und dort den Berg rauf nach Poiana Mare Prislopu. Der Weg ist sehr steil und sehr schwierig, aber letztendlich zu schaffen. Zwischendurch befindet sich ein Viehtrieb-Weg im Schatten eines Hohlweges, ein ideales Umfeld, um sich in einem Gemisch aus Kuhmist und Schlamm, der sich auch bei tollem Sonnenwetter tagelang im Schatten des Hohlweges halten kann, auf die Nase zu legen (wie hier demonstriert). ;-)

Cello an SteilauffahrtWeiter oben ist eine Steilauffahrt, die ich erst nach mehrmaligem Anlaufen mit Hilfe von mehreren Team-Mietgliedern bewältigen kann. Ich bin ziemlich sauer über mich selbst, daß ich das nicht schaffe. Auf dem Video sieht man schön, wie ich versage. ;-)))









Auf dem GipfelDas letzte Stück der Höhe schaffen wir, indem wir senkrecht die Wiese hoch gelangen. Erstaunlich, wie groß die Steigung ist, die bei trockenem Wetter bewältigt werden kann, der Grip ist schon beeindruckend. Oben auf der Höhe haben wir eine tolle Fernsicht und genießen die tolle Landschaft.






KammfahrtEs macht Spaß, hier oben zwischen den Felsen rumzufahren.














Frank mit Kamera und Mini-StativWir finden eine schöne Stelle für ein Team-Foto und Frank bereitet mit einem Mini-Stativ die Aufnahme vor.













TeamfotoHier rechts das Ergebnis, von links nach rechts Frank, Silvio, Anke (sitzend, ich selbst, Petra, Walter (schonmal die nächsten Routen abcheckend) und Martin. ;-)











Cello auf TwinMan hat hier eine tolle Fernsicht (siehe nächstes Foto weiter unten) und man genießt richtig die Aussicht nach der strapaziösen Auffahrt.












KammHier auf dem Kamm geht#s weiter!















Auch Silvio gefällt#sAuch Silvio scheint#s zu gefallen!
















AussichtDie Aussicht ist wirklich grandios.















Twin vor Aussicht


Abfahrt vom KammWir fahren den Kamm entlang und irgendwann steigen wir ein in den steilen Abwärtsweg Richtung Domasnea













Petra hat's geschafft!Bevor wir nach Domasnea gelangen, fahren wir ein sehr sehr steiles Stück rechts hoch auf den Berg. Der Weg ist wirklich supersteil und man muß direkt in die Sonne fahren, was es auch nicht einfacher macht. Ich habe ständig Angst, mit der Twin hintenüber zu schlagen, aber sie ist kopflastig genug ;-). Petra schafft es selbst, so schlecht, wie sie vor lauter Schiß bergab fährt, so gut ist sie aufwärts. ;-)




Fane und Petra am AufstiegsendeHier sieht man mal ein wenig, wie steil das ist. Fane mußte mehrfach hin und her laufen und fahren, um die hängengebliebenen Mitstreiter zu bergen. ;-)












Frank erschöpft vom Kicken im SteilhangEinige haben ihre Probleme beim hochkommen, aber es gelingt letztendlich allen. Frank geht dummerweise die KTM im Hang aus, so daß er sie im Steilhang antreten muß und entsprechend fertig aussieht, als er ankommt. Hier ein Bild zwischen zwei Kickversuchsreihen... ;-)








Frank im AufstiegFrank hat es dann doch geschafft, die KTM wieder anzukriegen und brüllt den Berg auch rauf. Im Hintergrund geht Anke den Berg zu Fuß rauf, sie muß sich die DR-Z chauffieren lassen, sie war in ein dämliches Steilstück mit Heidekraut geraten, wo es nicht mehr sinnvoll weiterging.







kurze RastDie Gelegenheit ist günstig, die Wartezeit für eine kurze Rast zu benutzen. ;-)














Abfahrt zur E70Auf der anderen Seite des Berges kommen wir auf einer steilen Wiese aus, die uns herunter zur E70 führt, wo wir dann letztendlich nach Teregova gelangen.











In Teregova fahren wir links rein und dann in Dorfmitte nach rechts. Am Ende des Dorfes fahren wir durch eine ärmliche Zigeunersiedlung, wo die Leute allen Ernstes in Zelten hausen und Müll und Schrott sammeln. Eigentlich hätte man Fotos machen müssen, aber ich habe Hemmungen, die Armut der Leute zu fotografieren.

staubige PisteWir fahren weiter nach Teregova Top hoch, der Weg ist sehr staubig und wir vermeiden die Piste, indem wir immer wieder seitlich die grasigen Hügel rauffahren, was auch nebenbei eine sehr schöne Aussicht (siehe unten) zur Folge hat.









Aussicht über TeregovaZwischen Teregova und Mitau fährt man über einen schönen Höhenzug.














Blick auf TeregovaWenn man zurück blickt, dann kann man Teregova im Tal liegen sehen.














Anke und Petra bei einem kleinen StoppBei einem kleinen Zwischenstopp auf dem Hügel unterhalten sich Anke und Petra kurz.














Gehöft am WegesrandAm Wegesrand ist ein kleines Gehöft, wie es hier viele gibt.















Warten auf das TeamDurch den Staub auf den ausgetrockneten Wegen fahren wir in großen Abständen, damit man noch etwas sehen kann, vor allem, wenn es wie jetzt gegen die Sonne nach Hause geht. An markanten Punkten warten alle aufeinander, damit man sich nicht verliert. Hier ist so ein Punkt, wo alle sich nochmals versammeln.







Silvio gibt GasDann geht’s mit Volldampf weiter. ;-)















BaumfällermaschineDie meisten Wege werden auch zur Forstwirtschaft benutzt und sind deswegen oft in sehr schlechtem Zustand, weil dort mit schweren Maschinen Bäume entlang geschleift werden, wie man hier deutlich sieht.










Forstbagger von vornHier die Maschine von der Vorderseite. Die Motoren klingen großvolumig und haben sicherlich deutlih über hundert PS Leistung, ganz im Gegensatz zu den Treckern der Bauern, die wir unterwegs sehen und vermutlich nicht mehr als 20-30 PS zur Verfügung haben.








Abendsonne bei MitauÜber die Kontrollpunkte Poiana Mare, Mitau und Rinderhöhe gelangen wir bei tollster Abendsonne wieder nach Brebu.













Kleiner Sturz von mir... ;-)Heute bin ich wirklich total erschöpft, keine Ahnung, warum. Dabei ergeben sich dann auch schonmal so dumme Fahrfehler wie hier. ;-) Habe ich auch erst einige Tage später erfahren, daß Anke hier mit der Kamera live dabei war. ;-))









Walter vor AbendsonneHier ein tolles Bild von Walter vor der untergehenden Abendsonne














Versammeln hinter MitauBei Mitau wartet Fane nochmals auf alle, damit wir niemanden verlieren.














Kontrolpuntk MitauHier nehme ich gerade den Kontrollpunkt Mitau am Nagel auf. Dabei wird mit einem Bleistift eine Schlagzahl auf einem mit Nägeln am Baum befestigten Metallplättchen auf den Laufzettel durchgerubbelt als Beweis, daß man am Kontrollpunkt war.









Silvio erschöpftAuch Silvio ist ein wenig fertig...
















Gatterdurchfahrt bei MitauBei Mitau öffnet uns ein älteres Pärchen freundlich das Gatter, so daß wir in die Abendsonne weiterfahren können.













BauernpaarDie Leute scheinen glücklich zu sein, obwohl sie in bitterer Armut hier oben leben.














Team vor AbendsonneBei der Rinderhöhe (Dealul Vacutei) macht Anke das meines Erachtens schönste Bild des Urlaubs, was auch als Titelfot auf unserer eigenen Foto- und Video-DVDs drauf ist. Wir befinden uns am Kontrollpunkt mit Blick nach Brebu Nou, was nur wenige Kilometer entfernt ist.








Das Team ist erschöpft


Warten auf Abfahrt


Cello penntNach dem Essen schauen wir noch Fotos, ich schreibe endlich mal wieder einige Tage Reiseberichte und danach fallen wir hundemüde in die Betten (das rechts bin ich, irgendwie hat sich Petra in Walters und mein Zimmer geschlichen, vermutlich weil wir beide geschnarcht haben wie die Sägewerker ;-), wohl wissend, daß es am nächsten Tag zur Donau runtergehen wird, was einen langen Tag mit vielen vielen Offroadkilometern bedeutet...

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