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Lindenfeld-Rugi

5.9.2005 Montag, Talva Campului, Lindenfeld, Rugi

Bremse festHeute wollen wir mal versuchen, ob man von Brebu aus nach Garana und dann nach Nordwesten durch den Waldabhang direkt auf die Schotterstraße nach Secu gelangen kann. Doch schon nach einem knappen Kilometer ist erstmal Stopp: Bei der Africa Twin ist die Hinterradbremse fest. Wir untersuchen sie ein wenig und finden nix und nachdem wir ein wenig Dreck entfernt haben, geht wieder alles und die Reise kann fortgesetzt werden.

Bremse wieder festEtwas später geht sie wieder fest. Da man das nicht so besonders gut merkt, wenn man im Gelände unterwegs ist, ist die Bremse schon ziemlich heißgelaufen. Wir müssen ein wenig warten und wir fummeln nochmal an dem Bremse rum, finden aber einfach nichts und nach einigem Rappeln, Dreck entfernen und rumchecken geht anscheinend wieder alles. Sehr seltsam.





BremsbasteleienIrgendwie sind da nicht zuviele Teile dran, die nicht funktionieren können.














BaumproblemWir finden auch einen kleinen Hohlweg, der aber sehr steil nach unten führt und dann plötzlich durch einen umgefallenen Baum versperrt wird. Wir bugsieren die Moppeds eins nach dem anderen da durch und filmen währenddessen recht ausgiebig.









Frank ist schon durchHier ist Frank schon durch, die leichte KTM kann einfach dirigiert werden, während die dicke Twin dann doch einige Hilfe brauchte.












Twin fällt in's LochDas sieht hier so harmlos aus. Der gesamte Weg ging ziemlich steil abwärts, und dazu kam dann hier dieses Loch. Bei dem Bild links steht die gesamte Twin zu 90% auf dem Vorderrad, das Hinterrad war ziemlich leicht. ;-)










Twin im LochHier ist die Twin im Loch, ein Zurück hätte es nur mit Seilwinde gegeben. ;-) Ich hoffte, daß ich irgendwie unter dem Baum durch kommen würde, notfalls müßte man sie halt auf die Seite legen. Der Hohlweg rechts und links war ca. 1m hoch und das Ganze ging recht steil abwärts, da war nicht an Umfahrung zu denken.







fast durchHier bin ich fast durch. Naja, Am Ende hat’s geklappt, aber davon gibt’s nur Videos, keine Fotos mehr. ;-)













Eisenbahnmuseum ResitaWalter war heute übrigens nicht dabei, weil es ihm irgendwie nicht gut ging, er hatte Durchfall, was man in Rumänien eigentlich immer hat, jedenfalls habe ich bei jedem Besuch Durchfall und habe mich fast dran gewöhnt. Walter besuchte jedenfalls in Resita ein Eisenbahnmuseum und daher stammt das Foto rechts, erstellt zu einem Zeitpunkt, wo wir den Hang mit dem Baum gerade hinter uns hatten und auf dem Weg zum Secu Hotel waren. ;-)



Rast bei Secu am HotelEtwas weiter unten findet sich nach einer steilen Abfahrt eine Forststraße, die auf die Schotterpiste nach Secu führt, die wir suchen.












Team am Kontrollpunkt TalvaIm Hotel holen wir den Kontrollstempel und fahren dann zurück nach Talva Campului.














Zwischen Talva und LindenfeldNach GPS suchen wir uns einen Weg durch den Wald, der immer weiter hoch steigt. Auf einmal stinkt's nach Benzin und wir stoppen Petra, deren Mopped einen Benzinschlauch abgerissen hat, weswegen sie schlimm Benzin verliert. Wir gelangen schließlich auf den Weg, der weiter hinten nach Brebu Nou führt.






LindenfeldNach links sieht man im Wald die Ruinen von Lindenfeld.















Über LindenfeldAuf der Anhöhe biegen wir scharf links ab, um nach Lindenfeld zu gelangen. Auf der Wiese ca. 700m vor Lindenfeld machen wir eine ausgiebige Pause und genießen die tolle Aussicht bis nach Caransebes und überlegen, wie man zum Kontrollpunkt Macicas Crossroads gelangen könnte.







Aussicht bis nach CaransebesDie Aussicht ist Klasse und sie Stelle ist immer wieder ein beliebter Rastpunkt und fasziniert jedesmal neu.













Kleine MittagsrastWenn man das sieht, dann sollte man nicht glauben, daß wir gerade an einer Enduro-Rallye teilnehmen. ;-) Aber das zeigt, was unsere Philosophie immer war und auch diesmal ist: Einen schönen Urlaub haben, mit Anreiz für sportliche Herausforderungen, aber übertreiben muß man das dann auch wieder nicht. ;-)






Stilleben mit SchlammAus lauter Langeweile entstehen dann auch solche schönen Stilleben. ;-)














Bei Macicas CrossroadsWir fahren runter in's Dorf und holen den Kontrollpunkt und nach einer kleinen Pause beschließen wir, den Weg zur Südseite des Dorfs über die steile Felstreppen hinweg zu suchen, den wir dieses Jahr auch (im Gegensatz zum letzten Jahr) recht gut bewältigen. Oben gelangen wir über einige Wiesen wieder auf den Höhenweg und biegen dann in Richtung Macicas ab, was wir auch recht problemlos finden.



Zwischen Macicas und RugiVon dort versuchen wir den Weg nach Rugi zu finden, was uns aber neben verschiedenen umgestürzten Bäumen und Irrwegen, die etwas Zeit kosten, auch gelingt.

Unterwegs machen wir noch eine Menge Fotos und bei dem heutigen Tag entsteht der Wettbewerb, daß man auf Fotos und Videos immer grüßend dargestellt werden sollte. Silvio wird unerreichter Meister werden, wir anderen sind entweder mit fahren beschäftigt oder haben es gerade vergessen, dran zu denken. ;-)

Stau im HohlwegEin umgestürzter Baum kann dann schonmal einen Stau im Hohlweg geben. Martin wollte zuerst mit der KTM einfach mit Gewalt durch den Baum durch brechen, aber dazu war der dann doch zu stabil und wir suchten eine Umfahrung im Dickicht daneben, die wir dann auch fanden bzw. uns selbst bahnten. ;-)






vor dem BaumDie Moppeds hier sind natürlich nicht da gestürzt, sondern bewußt abgelegt worden, weil auf den unebenen Untergründen keine Ständer funktionieren. Im Gegenteil, wenn man Pech hat, dann sinkt so’n Ständer im Dreck einfach ein und bricht dann ab, alles schon passiert (vor zwei Jahren mit Gerrit’s KTM).







Warten bis man dran istDie Moppeds mußten einzeln mit mehreren Mann Hilfestellung durch das Unterholz gewuchtet werden, hier der Stau von vorn, man mußte ein wenig warten, bis man dran kam. ;-)











Petra am BodenManchmakl zwingt einen auch die Schwerkraft an den Boden, aber Moppeds kann man ja auch wieder aufheben. ;-)













Cello auf der UmfahrungHier seht ihr mich mit der Twin auf der Umfahrung. Es war ein wenig eng und unübersichtlich, aber so Trial-Passagen machen mit der Twin eigentlich immer viel Spaß, das der Motor sehr sanft anspricht, aber trotzdem kaum abzuwürgen ist und man da wirklich sehr gut durchkommt. Es darf nur nicht zu schlammig werden, denn dann verliert sie den Grip an den Reifen und das bleischwere Teil zieht einen zu Boden. ;-)












Abendsonne vor RugiHier kommen wir im Wald vor Rugi an einer netten Lichtung vorbei, wo die Sonne schön durch die Blätter scheint...













Schafsherde auf dem WegAuf dem Weg in’s Dorf laufen wir noch auf eine Schafsherde auf, die von den Dorfbewohnern mit vielen Hunden in’s Tal getrieben wird. Wir stehen teilweise inmitten der Tiere, aber bis man die Kamera schußfertig gemacht hat, dauert’s einfach zu lange und die Herde ist schon weitergezogen.







Einstieg in den Hohlweg nach RugiEtwas weiter unten ist dann der Einstieg in den Hohlweg nach Rugi, der am Ende doch etwas sehr geröllig wurde...













Anke am BodenGegen Ende des Tages spürt man dann doch die Erschöpfung und Fahrfehler häufen sich. Die Konzentration läßt nach und man muß sich ein wenig zusammenreißen, damit man doch noch heil über die Hindernispassagen hinweg kommt.








Gerölliges Stück vor RugiHier das weiter oben schon angesprochene geröllige Ende des Hohlweges. Wirklich unangenehm zu fahren, wenn man das noch fahren nennen kann, was dann stattfindet. ;-)











Bächlein vor RugiUnmittelbar vor dem Ort ist eine Steilabfahrt mit einem anschließenden Bächlein, der uns aber nicht wirklich aufhält. ;-)













Cello nach der Durchfahrt


Einheimische in RugiIm Ort verteilen wir noch die mitgebrachten Stofftiere und Süßigkeiten und holen den Kontrollpunkt. Am Dorfende muß ich dann noch mal meine Hinterradbremse ein wenig malträtieren, weil sie mal wieder festgegangen ist. Nachdem sie wieder gängig ist, fahren wir nach Caransebes, etwas Geld abheben, tanken und dann ab auf die E70 nach Hause. Auf der Tankstelle haben sich noch zwei Wiener Teilnehmer zu uns gesellt und im Dunkeln kommen wir zu neunt in Brebu Nou an.

Der Abend klingt aus wie immer: Körperpflege (Duschen, Essen, Bier trinken) Datenpflege (Fotos und Tracks runterladen, Bericht schreiben) und Schönheitspflege (pennen). ;-)

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