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28.8.2005 Sonntag, 1. Lindenfeld - Brebu Nou
Morgens geht um 7 der Wecker,
weil einige von uns noch nach Zaharias in's Nachbardorf Borlova, um dort preiswerte rumänische Reifen zu kaufen und montieren zu lassen. Ich stehe wenig später auf und beginne das Schrauberprogramm: Ankes
Nummernschild festmachen, Funkantennen anbauen, alle Funkgeräte einmessen, den Tankrucksack aufrödeln und dieses Mal mit Kabelbindern festmachen, damit die Riemen sich nicht immer lösen. Als letzter
werde ich fertig und endlich fahren wir los.
In Caransebes wird erst mal getankt und dann düsen wir weiter nach Süden auf der E70, um nach Poiana und Lindenfeld zu fahren, aber ich habe den Abzweig falsch in Erinnerung und
wir fahren zu weit nach Süden nach Petrosnita. Wir versuchen, über Gelände nach Buchin zu kommen und durchqueren dabei einige Wasserlöcher, einige davon sehr tief. Weiter geht es durch feuchtes und tiefes Gras,
wir fahren uns einige Male fest, am meisten ich (ähem), aber das Team hilft mir immer weiter.
Irgendwo kommen wir an den Fluß, der dieses Jahr recht tief und reißend ist und es geht nun wirklich
nicht mehr weiter. Wir beschließen, umzudrehen und fahren wieder zurück. Walter hat leider zu dem Durchfall noch Magenkrämpfe und verabschiedet sich zurück nach Hause, wir anderen fahren noch
mal eine weitere Möglichkeit rein, um noch nach Buchin zu kommen, aber auch der Weg landet auf einer feuchten steilen Wiese und wir kommen da nicht weiter, so daß wir beschließen, über Asphalt
zurückzufahren. Mittlerweile ist der Weg bis zum Abzweig nach Lindenfeld betoniert und wir fahren links den Weg hoch.
Unterwegs gibt es mehrere alte Erdrutsche, so daß die Straße für
PKWs nicht mehr befahrbar ist. Wir fahren weiter durch den Hohlweg, wo Anke leider in die falsche Spur gerät und geborgen werden muß. Auf dem Bild rechts haben wir die Moppeds abgelegt, um ihr helfen zu
können, in solchem Gelände kann braucht man Ständer nicht mehr zum Abstellen der Maschinen, da nimmt man einfach die Böschung. ;-)
Später liegen noch mehrere Bäume über'm Weg, über die wir die Moppeds einzeln rüberheben
müssen. In Lindenfeld wird erst mal ausgiebig gerastet. Danach geht's weiter durch den Wald nach Garana und dann nach Brebu.
Das Stück durch den Wald fand ich dieses Jahr recht schwierig, ich bin einige Male unterwegs
hängengeblieben und hatte so meine Schwierigkeiten, an einigen steileren Abschnitten, obwohl ich extra neue Reifen aufgezogen hatte. Naja. Rechts hieven wir gerade die leichte KTM von Frank über einen der
Baumstämme, die recht abschüssig zum Tal liegen und damit ziemlich kritisch zu überwinden sind.
Auf dem Weg von Lindenfeld nach Brebu Nou gelangen wir wie jedes Jahr eigentlich auf die Hochebene, wo wir bei schönstem Wetter eine tolle
Aussicht bis nach Caransebes haben. Wir halten an um die obligatorischen Fotos zu machen.
In Brebu treffen wir Sergio, er zeigt uns sein neues Haus und die
Arbeiten, die da gut fortschreiten. Mittlerweile hat er den Dachboden ausgebaut und kann 17 Personen beherbergen. Eine Küche ist fast fertig und man sieht, daß es ein tolles Lokal werden soll. Sergio plant, daß
das mal eine Ausweichmöglichkeit wird, um Enduromanias auszurichten. Hinter dem Gebäude ist eine große Wiese, die als Campingplatz genutzt werden kann.
Wir verabschieden uns nach einer Stunde, da wir noch im Hellen
ankommen wollen und fahren über die Schotterstraße nach Slatina Timis und dann über Caransebes nach Hause.
Abends gibt's in Turnu schräg gegenüber eine nette Hochzeit auf der Straße mit Live-Musik und
wir schauen ein wenig zu. Nach einem leckeren Abend und dem üblichen Zuika (siehe links) verabschieden wir uns in die Betten.
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