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Hier möchte ich erstmal das Team vorstellen. Das Team ist das Wichtigste bei der Enduromania, der Team-Gedanke ist eines der zentralen Elemente der Veranstaltung. Viele Probleme lassen sich nur im Team lösen und es
ist sehr wichtig, daß man auch in schwierigen Situationen Ruhe bewahrt und zusammenhält. Das ist nicht immer einfach und ich versuche vor den Veranstaltungen mit den Teilnehmern zu reden und die Philosophie
rüberzubringen, weil wir in den vergangenen Jahren da schonmal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Danach ist das aber immer sehr gut gelaufen und ich hoffe, das wird auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.
Unsere Team-Philosophie ist: Wir fahren als Team los und kommen auch als Team wieder an. Wir helfen uns gegenseitig und bleiben über den Tag zusammen. Das bedeutet nicht, daß man sich nicht auch abgesprochen mal
trennen kann, aber es sollte niemand danach alleine fahren müssen, besser ist, wenn man immer mindestens zu dritt bleibt, denn wenn einer verletzt ist, kann es für einen einzelnen anderen schon unmöglich sein,
dessen Maschine zu bergen. Es wird Endurowandern betrieben, kein Enduro-Rennen. Wir fahren nicht auf Zeit und nicht schnell, sondern so, daß der langsamste mitkommt. Dieses Jahr sind wir allerdings so viele, daß wir
evtl. zwei Teams bilden können. Schauen wir mal, wer sich mag oder was sich so ergibt, wir sind da flexibel. ;-)
Fangen wir mal alphabetisch an:
Hier seht ihr meine damalige Freundin Anke aus Solingen. Sie ist dieses Jahr nach einer
verletzungsbedingten Pause, die sie 2003 einlegen mußte, das dritte Mal dabei. Diesmal ist sie im Unterschied zu den letzten Malen mit einer neuen Maschine mitgekommen, ihrer ziemlich niegelnagelneuen
Suzuki DR-Z 400 S, die wir mit verschiedenen kleineren Umbauten geländetauglich gemacht haben. Durch einen wirklich glücklichen Zufall ist sie an diese kaum gelaufene
Maschine gekommen, die quasi im Neuzustand befindet, aber nicht mehr lange, he he. ;-) Zur Enduromania wurde die Kiste noch mit einer GPS-Halterung und mit ihrem Baehr-CB-Funk ausgerüstet, so daß sie mitnavigieren
kann und ich mich mit ihr über CB-Funk während der Fahrt unterhalten kann.
Dies ist Armin aus Lüdenscheid. Kennengelernt haben wir
uns auf einem Treffen von Tourenfreunden der Mailbox- Diskussionsgruppe Fahrtwind (Namensgeber unseres Teams seit Jahren) in den Pyrenäen. Damals fuhr er eine Honda F6C Valkyrie (eine Goldwing ohne Plastik) und war
schon damals kräftig im Gelände unterwegs, Bilder davon finden sich hier und hier (die Bilder habe ich von Schradt’s
Server geklaut, weil der die dauernd rumverschiebt und die Links dann tot sind). ;-)
Mittlerweile fährt Armin eine Honda Transalp, die (Zitat:) “nicht so geländegängig ist, ich werde mich damit wohl auf’s
Cruisen beschränken müssen”, he he. ;-) Armin ist begeisterter Amateurfunker, ihr erreicht ihn unter dem Funknamen DK1RX. Wir hatten in Südfrankreich eine sehr schöne gemeinsame Zeit und haben uns danach ein wenig
aus den Augen verloren, um so mehr freue ich mich darauf, ihn im Team begrüßen zu können.
Hier seht ihr Bernd, ein Kumpel von Armin, auch aus Lüdenscheid. Bernd ist auf einer KTM LC4 unterwegs, ist aber ein ziemlich motorradverrückter Bursche und hat so
diverse andere Kisten zuhause rumstehen. ;-) Vor der Enduromania kannte ich ihn überhaupt nicht, aber wir haben uns dann einige Male getroffen, zuletzt vor dem Urlaub beim Enduromania Vortreffen, was im Naturfreundehaus Pfaffenberg in Solingen stattgefunden hat und ein voller Erfolg war. Sogar Thomas aus Kehlheim (weiter unten) ist extra
angereist und hat’s nicht bereut, denke ich. Bernd ist im Gelände eher Anfänger, hat sich aber sehr gut geschlagen, denke ich und ich glaube, er hat ein klein wenig Blut geleckt,
auch wenn es ziemlich eklig ist, ein verschlammtes Vorderrad anzufassen, um die Karre aus dem Dreck zu ziehen. ;-)
Hier seht ihr mich. ;-) Da ich meist selbst fotografiere, habe ich wenig vernünftige
Bilder von mir selbst. Dies hier zeigt mich an dem neuen “Gipfelkreuz” vom Muntele Mic. Ich fahre auch dieses Jahr wieder mit meiner alten aber zuverlässigen Africa Twin. Letztes
Jahr hat sie bei einem Kilometerstand von knapp über 100.000 km etwas rumgezickt mit der Elektrik (korrodierte Stecker), was aber nie dazu führte, daß ich nicht mehr wegkam vom Fleck. Ich würde nach einigen
Versuchen mit Ankes DR und Gerrits EXC auch gerne eine leichtere Maschine fahren, aber derzeit steckt mein Geld im neuen Motorrad-Gespann, da kann ich mir keine
Enduro leisten. ;-) Man muß halt Prioritäten setzen und es ist ja auch viel cooler, mit so einem dicken Eisen-Eimer durchaus konkurrenzfähig mitzufahren im Dreck. ;-) Nur bei Schlamm, da macht’s dann echt
keinen Spaß mehr. ;-)
Hier ist Olaf aus Mettmann zu sehen. Er hat den
spektakulären Dreck am Dress nur deswegen, weil er vorher irgendwo fein in selbigen geflogen ist mit seiner neuen XT600. ;-) Er hat ein Kickstartermopped, was ihn
letztens schon einige strapazierte Nerven und eine hochrote Birne nebst einer verpatzten Platzierung beim Zweistunden-Enduro von Shiazo eingebracht hat. ;-) Aber
er wollte ja nicht hören, als ich ihm dringend davon abriet, sich sowas anzulachen. Aber wie das dann so geht, bei Frauen und Moppeds nimmt er ja keinen Rat an. ;-) Olaf ist
Neuling im Gelände und ist aber wild entschlossen, das abzustellen und wenn Olaf sich mal was vorgenommen hat, dann wird das auch gemacht. ;-) Er fährt mit seinem VW-Bus und Anhänger nach Rumänien und übernachtet
auch im Bus, als einziger von uns. Mal schauen, ob ihm das bekommt. ;-)
Das ist Peter aus Solingen. Er fährt auch eine Africa
Twin und ist damit schon einige Male in Tunesien gewesen (Neid) und wird immer mehr zum Wüstenfahrer, mehr und mehr geht der komplette Urlaub für Sandkastenspiele drauf. ;-) Ich hoffe,
daß ich demnächst nochmal mit ihm fahren kann, aber dann in die Alpen, Pässe brummen. ;-) Er entwickelt das Gehäuse für den Sixo und ist auch
sonst ein recht begabter Bastler, der auch für mich schon Einiges gebaut hat, unter anderem den Halter für mein Garmin GPS an dem Gespann. Derzeit
steht die Radio-Fernbedienung für das Gespann als Alu-Klemmbock für den Kupplungsgriff mit eingelassenen wasserdichten Schaltern für ihn auf der To-Do Liste, direkt nach dem Urlaub. ;-) Er ist ein sehr sympathischer Geselle und ich freue mich
besonders auf die gemeinsame Zeit mit ihm. Er hat auch eine eigene Homepage.
Hier seht ihr Petra aus Münster ;-). Wir haben uns 2001 in Rumänien kennengelernt und ich schätze sie als immer freundliche, zuverlässige und ruhige
Teampartnerin. Damals war sie mit einer bildhübschen alten Schek-BMW unterwegs, und das gar nicht mal schlecht. Seit zwei Jahren treibt
sie allerdings eine Suzuki DR350 an, die sie seit neuestem sogar in einer Version mit E-Starter besitzt. Nachdem ich sie letztens einfach mal schräg per Email angebaggert hatte, ob sie keine Lust
hätte, mitzufahren, hat sie das in einem Tag urlaubsmäßig organisiert und ist jetzt dabei. Ich freue mich sehr darauf, daß wir nochmal im Team zusammen fahren werden, sie hat immer lockere
Sprüche drauf und macht enduromäßig alles mit. Insbesondere ihre ausgesprochen gute Beziehung zum Schnapsbrenner des Dorfes Borlova und zu seiner Frau sollten wir zu schätzen lernen (hicks!) ;-)
Links seht ihr Rainer aus Meerbusch. Er ist ein echter
Enduro-Freak, hat mehrere KTMs und eine topmoderne 400er GasGas mit Einspritzung. Außerdem fährt er ein Wasp Gespann mit BMW R100 GS PD als Antrieb, mit dem er regelmäßig bei
Geländefahrten den Solisten um die Ohren fährt. ;-) Bei Rainer hatte ich ein wenig Sorge, daß wir ihm zu langsam sein würden und er sich langweilt. Die Befürchtungen waren unbegründet, er hat sich prima
eingefügt und hat viel Geduld mit uns lahmen Dickschifftreibern und Anfängern gehabt. Er war immer hilfsbereit, wenn es an schwierige Passagen ging und war uns eine große Hilfe. Rainer ist Hardcore-
Endurist und fühlt sich erst dann richtig wohl, wenn die KTM in einem reißenden Fluß untergetaucht ist oder er sie mit einem Seil einen steilen Wasserfall abseilen muß. ;-) Dabei ist er ”dennoch” ein
sehr netter Geselle, der mir mit seiner Erfahrung schon so manchen Tipp gegeben hat. Wir werden hoffentlich noch öfter zusammen fahren..
Rechts, das ist Thomas aus Kelheim. Als echter Bayer hat er einen ebensolchen Akzent, der ihn aber durchaus nicht
unsympathisch macht. Er fährt eine dicke BMW R1100 GS und eine leichte Husqvarna, die er wohl auch beide mit nach Rumänien mitgenommen hat. Auch nicht schlecht. ;-) Die
Husky hat dann in Rumänien ein wenig rumgezickt und er war froh, daß er die BMW dabei hatte. Er bezeichnet sich selbst als Nesthäkchen, aber volljährig scheint er ja zu sein. ;-)))
Wir hatten eine Menge Spaß miteinander, die Sprüche in der Mailingliste waren jedenfalls schon recht lustig, besonder sein Motto “Augen zu und durch”, was sich unter jeder seiner
Mails und unter anderem natürlich auch auf seinem Team-T-Shirt befindet. ;-) Seine schick umgebaute BMW mußte mittlerweile einer KTM LC8 weichen und ich hoffe, er fährt sich damit nicht um Kopf und Kragen. ;-)
Tja, hier seht ihr Walter aus Viersen. Ihn habe ich
letztes Jahr im Team gehabt und wir haben uns sofort prächtig verstanden. Walter habe ich durch einen merkwürdigen Umstand über mehrere Ecken kennengelernt und wir hatten 2003 eine tolle Zeit
zusammen in Rumänien. Er war damals mit einer DR650 dabei und ist dieses Jahr mit seiner neuen KTM LC4 gefahren. Er ist immer gut drauf und vor allem ist er ein sehr guter Endurofahrer, der immer für einen
Scout-Einsatz zu haben ist und mich dieses Jahr ordentlich hergebrannt hat, Hut ab! ;-) Er bereut es sehr, daß es Gerrit dieses Jahr nicht geschafft hat, mitzukommen, die beiden sind Freunde geworden,
glaube ich. ;-) Walter ist regelrecht im Enduromania Fieber, er hat sich vorher monatelang mit der Vorbereitung am Laptop beschäftigt. ;-)
Das sind sie, die Fahrtwindler 2004. Eine wirklich sehr gemischte Truppe, die aber sehr gut zusammengepaßt hat und vor allem beim Fahren (OK, es gab kleine Ausnahmen ;-) sehr gut
harmonierte. Ich denke, es hat jedem Spaß gemacht, mitzufahren, auch wenn die Anforderungen teilweise sehr hoch waren und wir schon ordentlich gekämpft haben, teilweise mit unserer eigenen
Unerfahrenheit, teilweise mit widerspenstigen und zu schweren Karren, teilweise mit widrigen Umständen beim Fahren (soviel Schlamm hatten wir noch nie wie dieses Jahr).
Aber was schwätze ich hier rum, fangen wir doch einfach an. Mit dem “Weiter”-Button unten geht’s weiter. ;-) |