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Der Sonntag, 8.8. war für Anke und mich nach sechs Tagen
Endurofahren ein Ruhetag. Wir genießen die Sonne und reparieren ein wenig an den Moppeds herum, es gibt einige Wackelkontakte an der CB-Funk Installation und Ankes Lenker muß ein wenig gerichtet werden. Außerdem
wird der Tag genutzt, um das Tagebuch ein wenig weiter zu schreiben und die Fotos und Tracks zu sortieren.
Im Laufe des Tages werden wir durch laute Musik auf die Straße gelockt und werden Zeuge eines Hochzeitszuges, der durch das Dorf zieht. Sergio meint, daß es eine
Zigeunerhochzeit sei und die Musikanten spielen auf ihren Instrumenten laut und schrill eine Weise, die wir auch schonmal bei einer Beerdigung gehört zu haben glauben. Anscheinend scheint das so ‘ne
Art Hit zu sein, der immer paßt. ;-)
Wir haben auch eine kleine
Video-Aufnahme davon mit einer Digitalkamera gemacht, aber da ich beim letzten mal, wo ich ein Video auf der Homepage zum Download angeboten hatte, nachher bei meinem Provider kräftig zuviel
verbrauchten Traffic nachzahlen durfte, verkneife ich mir das diesmal, sorry. ;-)
Das Leben im Dorf findet bei schönem Wetter draußen statt, natürlich besonders, wenn eine Hochzeit vorbeizieht.
Bei Zaharias ist heute Abend große Einführungsveranstaltung und der Leiter des
Continental-Werkes in Timisoara ist als Gast mit seiner Familie da. Darunter auch ein Nachwuchssportler, der mit seinem kleinen Crosser den Innehof und den Garten unsicher macht und da recht gut mit umgehen kann. ;-)
Sein kleiner Bruder scheint eher
ein zukünftiger Nachwuchscrosser zu sein, denn die Maschine ist wohl derzeit noch eine oder zwei Nummern zu groß, he he. ;-)
Das Outfit ist allerdings schon OK. ;-)
Derweil wird natürlich heftig geplant, man will ja gewinnen.
;-) Das ist übrigens ein mir unbekannter Enduromaniac, ich fand nur das Foto so nett. Bevor einer rätselt, wer von uns das denn war. ;-)
Rechts seht ihr Sergio und Stephen, the fast and the furious. ;-) Er ist Schotte und
hat mit seiner rumänischen Frau in Brebu Nou ein Haus, wo er auch Unterkünfte und Verpflegung für Enduromaniacs anbietet. Er arbeitet auch als Tourguide und kennt sich hervorragend in der Gegend aus
und fährt sehr gut Motorrad. Ich kenne ihn von einem Enduromania Schluß-Event einigen Jahren, wo er eine schottische Truppe gegen die geballte Power des Dansk Offroad MC anführte, wobei
die Ermittlung des eigentlichen Siegers nachher wegen zuviel Alkohol-Konsums nicht mehr möglich war, und wenn es einen gegeben hat, dann kann sich da halt niemand mehr dran erinnern. ;-))) Die
Stimmung ist gelöst und augeladen, morgen geht es los und der große Moment, auf den man sich das ganze Jahr gefreut hat, ist endlich da.
Gut, wir sind schon eine Woche da, aber wenn die Enduromania dann beginnt, dann ist das
schon eine gewisse Aufregung. Eigentlich Quatsch, denn es geht ja um nix, aber trotzdem kann man ja mal ein wenig fiebern. ;-) Links seht ihr Mitglieder des Fahrtwind Enduro Teams bei der Aufnahme einer speziellen
Hochleistungs-Nahrung, es handelt sich um ein rumänisches Geheimrezept des Fahrtwind Enduro Team Arztes. ;-)
Abends essen wir dann alle wieder zusammen bei Jika zu Abend und dann gehen wir zu Zaharie zur Einführungs- und Willkommens-Veranstaltung, bei
dem traditionellen Lagerfeuer hinten auf der Campingwiese und bei herrlichem, trockenem Wetter. Wie jedes Jahr wird jedes Team von Sergio persönlich begrüßt und vorgestellt und es gibt die üblichen
Ermahnungen und Hinweise. Wir schwatzen noch lange und gehen dann irgendwann in’s Bettchen, kommen aber nicht wirklich zur Ruhe, da wir dieses Jahr unser
Zimmer zum Innenhof bei Zaharias raus haben und da noch lange Lärm ist. Wir vermissen die Ruhe und Beschaulichkeit der ersten Woche, wo wir bei Zaharias die einzigen Gäste waren und nachts Ruhe herrschte. ;-)
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