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Heute ist Dienstag, der 3.8. und
wir verabreden wir uns wieder so gegen halb neun zum Frühstück. Nach dem Frühstück geht es Richtung Muntele Mic. Kurz vor Cuntu wollen wir die Abfahrt nach Poiana Maralui finden. Es soll von dort einen Weg dorthin
geben. Zuerst mal irren wir ein wenig herum und fahren etwas zu weit Richtung Cuntu, was uns aber unter anderem diese schöne Aussicht lnks beschert. ;-)
Wir steuern zurück in den Wald, der Cuntu und Muntele Mic verbindet und halten nochmal
kurz an für ein Foto. Irgendwo hier muß der Abzweig sein und sehr versteckt finden wir dann letztendlich die Abfahrt, die selten benutzt zu werden scheint und zunächst schön durch den Wald
geht und dann auf einmal immer steiler wird.
An einer Stelle machen wir eine
Zwangspause, weil der Vergaser an Rainer´s KTM Mucken macht. Sie geht dauernd aus und nimmt nur widerwillig Gas an. Er schraubt ein wenig, bekommt es aber so mit Bordmitteln nicht so
richtig hin. Naja, es geht ja auch irgendwie erstmal so, was soll's. Letztendlich sollte es sich als verdreckte Schwimmerkammer und eine verstellte Düsennadel entpuppen, wenn ich mich jetzt
richtig erinnere. Das klärte sich dann bei einer Schraubersitzung am Abend.
Rechts sieht man ein wenig, wie steil der Weg weiter abwärts geht, nach der Lichtung, auf der wir am Schrauben waren.
Wir fahren weiter den sehr abenteuerlichen Weg bergab.
Der Weg ist sehr ausgewaschen und der Untergrund leicht schlammig und rutschig, die Regenfälle der vergangenen Tage sind noch nciht völlig versickert.. Doch wir schaffen es nach einigen kleineren Umfallern unten
anzukommen. An Ankes Reifen rechts sieht man, was da los war. Im Hintergrund der Weg, den wir runtergekommen sind.
Der restliche Weg nach Poiana Maralui ist ein Klacks, quasi Autobahn für uns, Bulldozer haben den Weg für die Waldmaschinen und LKWs der
Forstbearbeitung geebnet.
In Poiana fahren wir östlich am
Stausee entlang und machen eine Pause am Seeufer. Der Boden ist von vielen Schafherden recht schlammig und mit Schafskötteln verseucht, weswegen wir uns das Baden sparen. ;-) Trotzdem genißen wir die friedliche
Stimmung und die schöne Aussicht und machen eine Menge Fotos.
Links sieht man Walter beim üben für die dänische Moppedwäsche, bei der die KTM im Wasser auf dem Seitenständer durch das mit hoher Drehzahl rotierende Hinterrad gereinigt wird ;-). Viel
besser ist es natürlich, ein anderes Mopped dahinterzustellen, damit DAS dann gereinigt wird. Das haben wir dann etwas später natürlich auch mal wieder ausprobiert. ;-)
Weiter geht es an einem sehr schönen Weg am See entlang bis zu Staumauer. Ich liefere mir mit Rainer ein kleines Race und habe den Eindruck, als wenn alles wirklich rund läuft dieses Jahr. Das
Gefühl sollte nicht lange anhalten, denn irgendwann bin ich doch ein wenig zu dicht an ihm dran und er saut mich in einer Pfütze so richtig ein, mannomann, ich war wie gebadet. Selbst Schuld. ;-)
Wir entschließen uns nicht direkt über die Staumauer der Straße
entlang zu fahren, sondern noch ein wenig "über Land" zu fahren. Wir kommen in Maru aus. Von dort gibt es eine Straße Richtung Süden nach Ciclen. Wir versuchen über den Berg zu kommen, der da noch im Weg
ist, fahren immer wieder in irgendwelche Sackgassen oder durch Bäche, doch wir scheitern jedesmal und müssen umdrehen, wie hier im Bild rechts.
Hier links im Bild weigert sich Reiner standhaft, sich in dieser
aussichtslosen Situation helfen zu lassen und wühlt sich mit mehreren Gasstößen wieder aus den nassen Holzstöcken raus, die da auf den Weg gelegt worden waren, vermutlich um den Forstmaschinen halbwegs ein
Fortkommen zu ermöglichen.
Hier sind wir nach einem weiteren Fehlversuch in einem kleinen Bächlein gelandet, welches zwar lt. GPS perfekt in die richtige Richtung führte, aber
sich dann doch als Sackgasse in undurchdringlichem Dickicht entpuppte.
Wir entschließen uns letztendlich, umzukehren und dann hoch zur E70 zu fahren. Hier tanken wir und fahren in Glimboca ab, wo wir sehr viele Kinder vorfinden,
die uns fast von den Moppeds runterholen, als wir die mitgebrachten Haribo- Tüten aufmachen ;-)
Wir beschließen, hier noch mal wieder zu kommen (was wir aber dann doch nicht mehr geschafft haben).
Über einen sehr schönen
Höhenweg gelangen wir nach Var und von dort weiter nach Cicleni. Hier kommen wir an einem sehr netten Pflaumenhain vorbei, wo wir erstmal unseren gröbsten Hunger stillen und ein wenig im Schatten der Bäume
rasten und die Aussicht genießen.
Weiter geht’s Richtung Dalci
über einen sehr, sehr schlammigen Weg (wir sollten es eigentlich aus den früheren Jahren wissen) Richtung nach Hause. Hier gibt's dann auch meinen ersten Sturz, es werden wie üblich erstmal ausgiebig Fotos
gemacht, logisch.
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Am Ende sind wir alle ein wenig geschafft und bereiten uns auf das Abendessen vor, die einen mit Entspannung und Duschen, die anderen mit Schraubereien. ;-)
Bei der KTM von Rainer muß noch mal eben der Vergaser zerlegt und gereinigt werden, ist
ja schnell gemacht. ;-)
An der Twin muß ein wenig Schlamm aus dem Vorderradlauf geholt werden. Bisher hatte ich damit ja nie Probleme bei der Enduromania, weil halt nie soviel Schlamm war, aber dieses Jahr war’s
wirklich heftig. Wenn ich geahnt hätte, was uns nach dieser Woche noch bevor steht, dann hätte ich das Schutzblech gleich abgerissen und am Ende der Woche erst wieder montiert. ;-)
Nach einer knappen Stunde ist dann alles geregelt und wir genießen gemeinsam das ausführliche Abendessen, das leckere Ursus und sitzen noch ein bißchen gemütlich zusammen, um Bilder und
Tracks zu sichern und ein wenig zu quatschen.
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