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Heute ist Dienstag, der 10.8. Wir wollten einen Tag mit Fane,
einem rumänischen Führer verbringen und haben ihm von unseren Schlamm-Abenteuern erzählt und ihm bedeutet, daß wir so was nicht wieder erleben wollen, wenn möglich. ;-) Er beteuert, was ganz einfaches für
uns rauszusuchen. Wir fahren los, von Borlova hoch direkt nach Valea Timisului. Die Strecke ist bei trockenem Wetter sicherlich sehr schön zu fahren, aber wir haben mal wieder ein nettes Schlammbad.
In einer tiefen Spurrille fällt meine dicke Twin im Stand so blöde
um, daß der Bremshebel mitsamt Scharnier direkt am Hauptbremszylinder abbricht (siehe Bild links). Die Enttäuschung ist groß, "das war's" dachte ich mir. Nur mit der Hinterradbremse braucht
man keine Gelände-Etappe zu starten.
Fane war sehr unglücklich und
gibt sich die Schuld, was natürlich Quatsch ist. Egal, wir müssen jetzt erstmal aus dem Schlammgebiet raus und wieder zur Hauptstraße.
Ratlos stehen wir um die kaputte Kiste herum und überlgen, was man machen kann. Beim Weiterfahren reißt
die Gruppe auseinander und ich verfolge einen nachkommenden Teil, der eine Abzweigung verpaßt hatte, über eine feuchte Wiese und bin wohl etwas über meine Verhältnisse (nur mit Hinterbremse) gefahren,
jedenfalls mißglückte ein Bremsmanöver vor einer tiefen Bodenwelle und ich lege mich und meine dicke Twin mal wieder auf'n Bart. Irgendwie ist das nicht mein Tag heute. :-(
An der Straße versammeln wir uns wieder und zusammen mit Thomas, dessen Husky nicht
ordentlich läuft, verabschieden wir uns von der Gruppe und fahren über die Landstraße vorsichtig nach Borlova. Denn Peter hat glücklicherweise einen Reserve-Hauptbremszylinder für seine Africa Twin
Vorderbremse in seinem Ersatzteillager dabei und hat mir das Teil für meine Karre angeboten. So habe ich für den Rest der Woche eine Perspektive. ;-) Ich fahre mit Thomas vorsichtig nach Borlova
und mache mich direkt an die Reparatur. Nach einer Stunde ist der Bremszylinder getauscht und die Bremse wieder entlüftet und der Hobel bereit für neue Taten. ;-) Da die Gruppe mittlerweile natürlich
schon irgendwo in den Bergen ist, mache ich erst überhaupt nicht den Versuch, hinterher zu fahren, sondern ziehe es vor, mit Sergios Frau Brigitte im Obstgarten von Zaharie gemütlich ein Sonnenbad zu
nehmen. Kann auch mal nett sein. ;-)
Die Gruppe macht an dem Tag
eine nette Tour über Sadova nach Cuntu, wo sie nach der Behebung der einzigen Reifenpanne in diesem Urlaub (bei Bernd hinten) in einen richtig feinen Hochnebel gerät, der dann einige wirklich tolle
Fotos ermöglichte. Die Gruppe fährt dann noch Richtung Muntele Mic und irgendwann abends kommen sie glücklich und mit vielen Fotos auf ihren Speicherkarten wieder. ;-)
Der nächste Kontrollpunkt bei Sadova
Hinter Sadova auf dem Weg zum Cunutu gerät das Team in die Wolken.
Dies ist eines meiner
Lieblingsfotos von diesem Urlaub.
Irgendwo an einem steileren
Stück gab es nochmal einen Umfaller, aber nix Dolles. Konnte man alles regeln. ;-)
Hier ist Peter an einem steilen Abstieg ein wenig am Verschnaufen... Man sieht ihm die Angst in’s Gesicht geschrieben. ;-))))
Das war wirklich steil an diesem
Abstieg, hier steht Fane als Sicherungsposten an einer steilen Stelle
Fane wollte auch mal ein anständiges Motorrad fahren ;-) und fragte Anke, ob er ihr das Mopped über die steile Stelle fahren sollte. ;-)
Fane hatte heute offensichtlich seinen Spaß. ;-)
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