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Nach dem Abladen holt der Alltag uns wieder ein, die
Waschmaschine surrt und die Garage und die Wohnung sehen aus wie ein Schlachtfeld. Wir sind wieder zu Hause. Schade, daß es schon vorbei ist, aber schon jetzt beginnt wieder die Vorfreude auf das nächste Jahr,
denn nach der Enduromania ist vor der Enduromania. In Gedanken sind wir bei den Bildern dieses Urlaubs.
Und was ist das Fazit der diesjährigen Veranstaltung?
Es ist vielschichtig. Wir waren zwei Wochen unterwegs und soviel gefahren wie noch nie,
jedenfalls subjektiv. Die erste Woche hat mir besser gefallen, ohne den Streß und die Hektik der Veranstaltung in einem kleinen Team, was sehr gut harmonisierte und wo wir eine gute Zeit mit tollen Touren und
einer angenehmen Atmosphäre hatten, Die zweite Woche hinterläßt gemischte Gefühle, das Team war meines Erachtens zu groß und nicht mehr homogen, wir waren abends nicht
zusammen untergebracht und gegen Ende der Woche gab es Spaltungstendenzen mit gelegentlichen Mißstimmungen. Der Trinkrucksack war ein Segen, ich frage mich, warum ich nicht früher so was
mitgenommen habe. Die An- und Abreise mit Ankes Golf TDI war im Vergleich zu meinem alten Passat ein Quantensprung, der Motor ist ideal zum Anhängerziehen geeignet und die Klimaanlage ist
ein echter Segen in der Hitze unterwegs, man kommt viel frischer an. Ich stelle fest, daß ich nicht mehr an jeder Stelle Fotos mache, ich habe einfach schon zu viel dort fotografiert. Trotzdem haben wir nach
dem Urlaub insgesamt von sieben Fotografen an die 5000 Fotos und ich muß einige davon löschen, damit sie auf eine DVD passen. Unglaublich.
Es war trotz der Problemchen ein wunderschöner Urlaub, wobei die Teambildung für mich immer
wichtiger wird und ich muß mir da für das nächste Jahr noch genau überlegen, was ich da mache und wie. Jedenfalls freue ich mich schon riesig auf das nächste Jahr und bin sehr gespannt, was es bringen wird,
hoffentlich eine tolle Zeit mit netten Leuten in einem wunderbaren Enduro-Land.
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