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Am Freitag, den 13.8. sind wir irgendwie motivationsmäßig nicht
mehr so fit. ;-) Wir beschließen, in einem kleineren Kreis von Borlova über Offroad Strecken zum Turnu Ruien und dann eine kleine Runde über Ciclen-Var zu fahren, um dann über Caransebes
zurück zu fahren, wo wir dann die Kisten noch reinigen lassen wollten, da wir gehört hatten, daß das durch Einheimische sehr preiswert in Handarbeit erledigt würde.
Doch zuerst verzetteln wir uns ein wenig in den Obstgärten hinter dem Dorf und müssen dann doch
an einer Schranke umdrehen. Es hilft dann alles nichts, nach mehreren Irrversuchen landen wir wieder auf der E70, wir wollten uns dann doch an die Wege halten und nicht querfeldein über
die Felder brettern. Über schön trockene Pisten geht es sehr angenehm nach Dalci, Ciclen und Richtung Var, den Weg, den wir in der ersten Woche mit großen Mühen im Schlamm gewühlt hatten, war jetzt völlig easy zu
fahren.
Doch es dräut schon länger am
Himmel und vor Var öffnen sich die Schleusen. Wir schaffen es noch gerade bis zum Ortseingang und dann kommt ein Wolkenbruch vom Himmel, wie ich ihn selten erlebt habe. Wir finden ein wenig Schutz unter
einem großen Baum, wo wir von einem Einheimischen entdeckt und dann in seinen 10m entfernten und trockenen Hühnerstall eingeladen werden. Wir nehmen die Einladung gern an und warten ca. eine halbe
Stunde, in der der Weg sich zu einem Flüßchen verwandelt und der Regen stürzt, als wenn er die Erde verschlingen wollte.
Als das Unwetter vorbei war, verabschieden wir uns artig von dem netten Bauer, mit dem wir wie üblich mangels gemeinsame
Sprache kein Wort reden können und fahren vorsichtig los. Der Boden hat sich in eine Schlamm- und Wasser-Wüste verwandelt und wir ändern kurzerhand den Routenplan dahingehend, daß wir auf kürzestem Wege von Var aus
direkt über die Schotterstraße zur Hauptstraße nach Norden fahren, wo wir dann auf Asphalt nach Caransebes düsen und uns dort die Moppeds waschen lassen.
Für umgerechnet 2 Euro wird jedes Motorrad sehr ausführlich und sorgfältig mit einem Hochdruckreiniger entschlammt und dann von Hand von einer weiblichen Helferin eingeseift, um dann
zum Schluß wieder mit dem Hochdruckreiniger klar gespült zu werden.
Eine Stiefelreinigung war auch inklusive. Cool.
Mit frisch blinkenden Kisten geht es dann wieder zurück nach Borlova.
Hier gibt’s dann wie immer die Abschlußveranstaltung, auf der
die Sieger geehrt werden und Sergio sich von jedem Team einzeln verabschiedet. Wir sind müde und verschwanden dann irgendwann im Bett.
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