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Unsere diesjährige Reise nach Rumänien geht am 31.07.2004 los. Geplant ist, die Tour in 2 Etappen zu fahren mit einer Übernachtung in der Nähe von Wien bei Karl Lechner, einem Enduromaniac, der Hilfsgüter für das
Krankenhaus in Caransebes organisiert. Alle anderen von uns bisher benutzten Übernachtungsmöglichkeiten bei Bekannten waren leider schon ausgebucht. Wir waren aber auch schon sehr spät dran dieses Jahr. Das sollte
sich aber als überhaupt nicht nachteilig rausstellen, denn wir fanden bei Karl eine gastfreundliche Unterkunft und hatten am Abend noch einen sehr schönen Abend beim örtlichen Heurigen ;-). Doch alles der Reihe nach.
Gegen halb sechs geht es am 31.7., Samstags morgens von
Haan aus los. Ab auf die A3 Richtung Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg. In Regensburg fahren wir von der Autobahn ab und besuchen in Kehlheim unseren Mitstreiter Thomas Klitta, der aber aus
beruflichen Gründen erst eine Woche später zu uns stoßen wird. So gegen 12 Uhr trudeln wir dort ein, im Schlepptau haben wir noch Walter, der uns auf der Autobahn aufgelauert hat. Bei Thomas erwartet uns schon der
angeheizte Grill. Wir essen leckeres Gegrilltes und von Thomas selbstgemachten Nudelsalat. Nachdem Petra und Rainer uns nicht mehr einholen konnten (die mußten morgens noch die Moppeds
in Münster verladen und sind dann über Kassel gefahren, um den Ferienanfangs-Stau zu umgehen), haben wir uns entschlossen, nach ca. 2 Stunden weiterzufahren. Am frühen Abend erreichen wir den
Ort, wo Karl´s Freundin Martina wohnt, wir packen noch kurz aus und fahren dann zum Heurigen ins Nachbardorf. Ca. 1 Stunde später treffen dann auch Petra und Rainer ein und werden per Handy
direkt dorthin gelotst. Wir speisen gemeinsam und gegen 23 Uhr geht es wieder zurück zu Martina´s Haus. Es wird noch kurz die Frühstückszeit abgemacht (8 Uhr) und ab in die Koje.
Am Sonntag 1.8. frühstücken wir tatsächlich um 8 Uhr, danach
packen wir die Sachen für´s Krankenhaus ins Auto (natürlich ganz unten drunter, damit der Zoll nix sieht) und fahren so gegen halb neun los. Da der Grenzübergang Nickelsdorf eine Wartezeit von 3 Stunden hat
(man sollte immer Ö3 Verkehrsberichte hören, wenn man in Ö unterwegs ist), entschließen wir uns den Grenzübergang Klingenbach zu nehmen. Wartezeit: keine! ;-)) Und der Umweg ist auch gering,
allerdings geht es ca. 100 km über Landstraße bis nach Györ. Dort fahren wir ohne Probleme bis zum Autobahnende und dann weiter zur rumänischen Grenze in Cenad.
Die Wartezeit beträgt ungefähr 1 Stunde, aber wir kommen problemlos rüber. Es werden nur die Personalausweise
angesehen und wir werden weitergewunken. Das Praktische ist halt, daß man in die Personalausweise nix reinstempeln kann. An der Grenze sind wir so gegen 15 Uhr rumänischer Zeit. Weiter geht es über die teilweise
holprige und löchrige Europastraße E70.
Es müssen dran glauben: 2 Vögel und 1 Katze, was uns sehr leid tut, aber wenn sie erst innehält, wir
glauben schon, sie hat es geschafft, und dann dreht sie doch noch um und rennt uns voll unter's Auto, tja da kann man nix machen.
Wir kommen sehr gut durch und kommen so gegen 18.30 Uhr in Borlova bei Zaharias und Anna noch im Hellen an. Kurz nach der
Ankunft wir erst mal herrlich gespeist und danach die Autos ausgeräumt und der Anhänger abgeladen. Links sieht man das Spezialfahrwerk der KTm von Rainer, der die Kiste mit dem Sackkarrenrad tiefergelegt hat,
damit sie in den Kangoo paßt ;-)
Um 22 Uhr ist für mich Feierabend, wir sind hundemüde, obwohl dieses Jahr die Fahrerei nicht so
sehr strapaziös war, das hat wohl an Ankes Golf mit Klimaanlage gelegen, wo man nach der langen Fahrt deutlich frischer aussteigt. ;-)) |