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Zuerst möchte ich was zum Team sagen, wen das nicht interessiert, der kann ja unten auf “weiter” klicken. ;-)
Es begann mit Gerrit aus Köln, einem langjährigen Arbeitskollegen von mir (warum sind eigentlich nicht schon früher miteinander gefahren, Gerrit? ;-) Gerrit hat eine
Vergangenheit im Motocross-Sport und ist früher ganz leichte und heiße Kisten auf Rundkursen gefahren. Das Endurowandern ist ihm neu gewesen und meine größte Sorge
war, daß es ihm nicht flott genug gehen könnte, aber das war unbegründet, er hatte primal Spaß mit uns Anfängern und ich bin sicher, er war (wie alle anderen auch) nicht das letzte Mal
in Rumänien. Für dieses Jahr hatte er sich von einem Kumpel eine KTM EXC520 geliehen, weil ihm seine nagelneue Africa Twin zu schade war. ;-)
Später kam dann Walter aus Viersen dazu. Walter kannte über mehrere Ecken meinen Ex-Mitbewohner Ingo, der ihm von Rumänien
vorschwärmte, obwohl er noch nie selbst da war. ;-) Macht ja nix, Walter war angesteckt und er bestellte bei mir die Enduromania CD. Dann war es vollends um ihn
geschehen. Er plante konkret teilzunehmen und stand bei mir fest auf der Liste und hat sich sehr gut geschlagen, er hatte sicherlich die wenigsten Stürze von uns allen und
bewährte sich hervorragend als Scout in unwegsamen Gelände. ;-) Walter bewegt eine Suzuki DR650 und kann damit richtig gut umgehen. ;-)
Das waren aber immer noch zuwenige, es kann ja sein,
daß da mal jemand ausfällt. Also suchte ich weitere Recken, die es mit mir und meiner dicken Twin aufnehmen würden (beim Helfen, sie wieder hochzuheben, wenn sie mal wieder zum 20sten Mal an
dem Tag hingefallen war. ;-)))) Eine Suchanfrage in der Enduromania Mailingliste führte schnell zu Dieter und Bernd aus Hildesheim.
Dieter konnte wegen seiner unglücklichen Knie-Verletzung am nullten Tag (vor dem eigentlichen Wettbewerb) die ersten Tage
nicht dabei sein und entging dabei noch knapp dem wenig ruhmreichen Titel des “First Pre-Start Finishers”, weil ein anderer Enduromaniac sich am Sonntag vor dem Wettbewerb
auf einem Ölfleck auf Asphalt nach einem Sturz ein Schultergelenk auskugelte und daher mit diesen Titel ausgezeichnet wurde. Mittlerweile geht’s ihm allerdings wieder
besser, soweit ich gehört habe, und auch Dieter hat sich wieder erholt. Dieter ist mit einer KTM LC4 in’s Rennen gegangen.
Bernd (siehe rechts in Siegerpose über seiner Wettbewerbsma schine) hatte überhaupt keinen Offroad Hintergrund und fährt eine alte, aber wackere XT550. Einiges ist in
der Woche in Rumänien abgefallen, aber wir haben es immer wieder festgekriegt und die Fahrt konnte ohne größere Unterbrechungen weitergehen. Bernd zeichnete sich durch einen eisernen Dursetzungswillen
aus, wenn es darum ging, sich gegen den inneren Schweinehund, die sengende Sonne oder widriges Gelände oder muckende Karren durchzusetzen. Er gab nie auf. ;-)
Tja, das ist das “Fahrtwind Team feat. the Chicken Shit Riders”. Ich denke, mit Fug und Recht behaupten zu können, daß wir fünf ein tolles Team geformt haben, auch wenn wir selten mal wirklich
alle zusammen gefahren sind, denn verschiedene gesundheitliche Problemchen haben uns irgendwie immer wieder daran gehindert. ;-)
Diese Enduromania war für mich die schwierigste bisher, denn im Team hatten alle leichtere Kisten als ich und das fahrerische Pensum war doppelt
so groß wie in den letzten Jahren, weil wir alle mehr oder weniger auf fahrerisch ähnlichem Niveau waren, was wir alle vor allem am Ende der Woche in den Knochen merkten. Bis auf
Gerrit, der das immer mühelos zu meistern schien. ;-)
Eine tolle connection! Ich hoffe, wir fahren nochmal wieder zusammen, Jungs!
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