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Samstag 9.8.
Eigentlich wollten wir ja erst am Sonntag
fahren und am Samstag noch ein wenig ausrollen lassen, aber die KTM hat einen Schaden am Hinterrad und wir sind ziemlich K.O. und daher beschließen wir, schon am Samstag zu packen und zu fahren. Wenn
Gerrit nur ein wenig fitter wäre, er hatte gestern ja ein wenig dem Frankengeist des Siegerteams zugesprochen und das ist ihm irgendwie nicht besonders gut bekommen. ;-) Er wachte morgens um 8 Uhr auf, machte sich
ein Glas Wasser mit drei Aspirin fertig und versorgte sich mit zwei Ohrenstopfen. Dann tauchte er erstmal wieder in’s Bett ab. ;-) Währenddessen packten Walter, Dieter und Bernd ihre
Siebensachen zusammen. Walter wollte früh weg. Bernd und Dieter wollten noch mit dem Auto an die Donau und dort noch einige Tage faulenzen.
Wir sind dann irgendwann am Mittag losgefahren, waren nachmittags an der
ungarischen Grenze und haben dann am späten Abend kurz vor Ladenschluß bei Budapest im McDonalds fürstlich gespeist.
Irgendwie haben wir uns durch die Nacht gerettet und zwischendurch immer wieder
gewechselt und gepennt.
Am nächsten Morgen werden wir von einem schnellen Mercedes Vito aus Viersen überholt. Das Hupen sagt uns: Das war Walter. ;-) Der
hatte irgendwann in einem netten Hotel halt gemacht und gepflegt gepennt, so daß er wieder hinter uns war. Da er aber ohne Hänger Gas geben konnte, hat er uns dann wieder eingeholt.
Gegen Sonntag Mittag erreichten wir dann Köln und packten Gerrits Sachen aus dem Auto. Bis zu mir war das dann nicht mehr so weit und ich konnte noch am Sonntag die Kiste ausladen und hatte
also den Montag frei. Den brauchte ich auch, es war die anstrengenste, aber auch mit eine der schönsten Enduromanias, die ich bisher miterlebt hatte. Wir hatten ein super Team, was gut paßte und
immer zusammengehalten hat, was viel Spaß gemacht hat.
Ich hoffe, daß wir das Team nächstes Jahr auch wieder zusammenkriegen!
So, hiermit ist der Bericht zuende und ich bin mal gespannt, ob jemand bis hier mitgelesen hat. Über Feedback freue ich mich immer. |