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Freitag 8.8.
Heute wollen wir's dann doch nochmal wissen und setzen punktemäßig zum Endspurt an. ;-) Ich bin eigentlich ziemlich fertig, aber das Team treibt mich zu Höchstleistungen an. ;-) Vor allem Gerrit
will nochmal alles geben und Dieter möchte nach der gestrigen Probefahrt zu Wittmann's Hütte, die gut verlaufen ist, wobei er uns nur um wenige Stunden verpaßt hat, nochmal etwas fahren. Dafür ist Walter
ausgefallen, ihm geht's nicht gut, er liegt mit leichtem Fieber und Schweißausbrüchen im Bett und verschläft den kompletten Tag.
Wir fahren los und schauen erstmal beim Dreikreuzberg vorbei, was schnell erledigt ist. Dann suchen wir den Einstieg zum Punkt
Poiana Radcoasa, der ca. 8km von Trei Ape entfernt auf einer Höhe liegt. Der Einstieg ist auf dem GPS markiert und recht steil. Mit Schwung und ordentlicher Konzentration komme ich den steilen Waldweg recht gut rauf
und wir fahren im Wald einen sehr schönen geschlängelten Weg lang. Oben treffen wir die Schotten, die sind gerade beim Reifenflicken. ;-) Später in der Nähe des Treffpunktes verfahren wir uns und sie brausen auf dem
richtigen Weg einige hundert Meter weiter in einer wilden Fahrt und einer irren Staubwolke vorbei. Am Checkpoint treffen wir sie dann noch an, wie sie versuchen, ihn so zu tarnen, daß wir ihn nicht
finden. ;-) Dank GPS finden wir den Baum aber doch. ;-) Damit wir den Weg nicht einfach wieder zurückfahren müssen, folgen wir der schlechten Forststraße zum Semenic. Es ist immer noch viel
Schlamm hier oben, aber man kann ihn immer irgendwie umfahren und wir gelangen nach einigen Abenteuern dann doch am Semenic an, wo die Schotten dann einige hundert Meter von uns entfernt
aus dem Wald ausbrechen, irgendwas muß sie aufgehalten haben, denn mit dem Speed hätten die eine Viertelstunde vor uns da sein müssen. ;-)
Wir fahren den Semenic runter und weiter auf der Asphaltstraße nach Valiug, um dann auf dem Offroad Weg zum Secu Hotel und zum
Kontrollpunkt Talva zu fahren. Von Talva ist es nicht mehr weit nach Lindenfeld, aber wir trauen uns nicht, den Weg zu nehmen, weil wir keine schwierigen Sachen heute mehr fahren
wollen. Die beiden Punkte sind schnell genommen und wir fahren den gleichen Weg wieder zurück, nicht ohne uns dann doch nochmal zu verfahren. ;-)
Eine Stunde zu spät geben wir die Unterlagen
ab und kommen aber trotzdem noch in die Wertung. ;-) Wir haben 67500 Punkte gesammelt und sind recht zufrieden mit dem Ergebnis. Völlig erschöpft ruhen wir uns ein wenig aus, als dann um 15:00 Uhr
alle Moppeds angeschmissen werden und wir zum Danish OffRoad Event auf einer Wiese hinter Brebu fahren.
Der Dansk Offroad MC Club hatte zum Jux-Event geladen, der Hauptpreis war immer jeweils eine Flasche Bier. ;-) Die Zuschauer gruppierten sich locker am Hang.

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Es gab vier Wettbewerbe: Heat through the Creek, Blind Driver (Sozia erzählt, wo's lang geht), Running in circles (Staffette mit Crossreifen und jeweils 10 Runden um den Baum) und Mud Heat auf
einem kleinen aber feinen Rundkurs mit feiner Schlammpassage. ;-)
Beim Heat through the Creek mußten alle
Teilnehmer so schnell wie möglich um eine abtrassierte Strecke fahren. Es ging einen steilen Hang runter, durch einen Bach, dann an der anderen Seite wieder rauf, um das Trassband wieder zurück und dann durch den
Bach wieder an den Start.
Simina, die Managerin der Enduromania, die
gute Seele für alle, schaut dem Treiben sichtlich amüsiert zu. ;-)

Rechts seht ihr einen Teilnehmer des zweiten Wettbewerbes, des Blind Driver Competition. Der Fahrer trägt einer zugeklebte Brille und der Sozius muß ihm sagen,
wo er lang fahren muß. Echt lustig. ;-)

Links seht ihr Gabi, der im Hintergrund mithilft und ohne den Enduromania nicht so reibungslos funktionieren würde. Er ist der Fahrer des Krankenwagens, hilft aber mit, wo er kann und sorgt beispielsweise beim
Lagerfeuer immer für genügend Holz und kauft das Bier ein. ;-) Hier schaut er, daß kein Schaf oder Schafhirte auf der hinteren Seite in das Gelände des Offroad-Events reinläuft. ;-)
Auch ein Unimog kann beim Blind Driver Contest mitmachen, hier ist der Beweis.
Unimog in Action! Er legte eine Bestzeit hin, die aber nur kurz Bestand hatte. Denn...
Hier Sandu Kovac, der Mann von Simina und sein Sohn beim Blind Driver Contest in Sergios Turbo Land Cruiser. Sie waren noch schneller
als der Unimog und wurden daher Gesamtsieger dieses Laufs. ;-)
Links die Gruppe der rumänischen Mädels, die wir auf den Rücksitzen zum Danish Enduro mitgenommen hatten. “Meine” war die zweite von rechts, mit der Sonnenbrille.
Rechts noch ein Foto vom Mud Heat, dem letzten der Wettbewerbe.
Es war eine riesen Gaudi und ein erbitterter Kampf zwischen den Schotten und den Dänen, die um die jeweilige Flasche Bier sehr hart fighteten. ;-) Hier sehen wir gerade Steven,
“The Fast and The Furious”, der Leader der Sshotten. Ein verrückter, aber sehr sympathischer Kerl ;-)
Nachher gab's dann noch einen Weitsprung Event organisiert von den Schotten, aber da
habe ich mich dann schon wieder zurückgezogen, weil ich als Sozia eine rumänische Köchin dabei hatte und diese wieder zurück zur Schule bringen mußte, damit sie das Abendessen bereiten konnten. ;-)
Links seht ihr Gabi beim Holzhacken...

...und rechts nach der anschließenden Dusche. ;-)

Beim Abendessen war die Stimmung prächtig und...
...die Dänen amüsierten sich über ihren gelungenen Nachmittag.
Nach dem hervorragenden Abendessen ging's
dann zum Feuerplatz, auf dem dann unter großem Gelächter und viel Applaus jedes Team seinen Preis und seinen Titel gewann und erzählen konnte, was so alles erlebt wurde in der vergangenen Woche.
Wir haben als fünftbestes Team den
Sonderpreis Enduro4Fun gewonnnen ;-) und liegen damit wie erwartet im vorderen Mittelfeld. Das Siegerteam von Christian Dreilich (zwei Frauen und zwei Männer) hatte 133000 Punkte und damit erneut den all Time
Enduromania Record eingestellt. Zwei Checkpunkte hatten sie ausgelassen, ansonsten jeden Punkt besucht. Das Ganze auch noch mit KTM EXCs, die Hintern müssen aus Eisen sein! Die längste Tagestour
dauerte 570km únd ging nur über Offroad Wege an die Donau. Dabei war Birgit noch am Montag Mittag in Resita bei einem Zahnarzt und hat
sich eine rausgefallene Blombe ersetzen lassen und eine andere KTM aus dem Team ist am letzten Tag mit einem kapitalen Motorschaden verreckt. Einfach eine unglaubliche Leistung, Hut ab! Ottmar
Königsdorfer hat querschnittgelähmt mit seinem Quad und seinen BodyGuards 122000 Punkte gescheffelt, was ebenfalls eine irre Leistung ist. Wir sind alle schwer beeindruckt.
Die Dänen gewinnen den Preis des most relaxt Teams und die Schotten den des most
dynamic Teams. Alle haben viel Spaß und es kreisen nachher noch diverse Flaschen mit hochprozentigem Inhalt (Frankengeist mit 56%), wobei ich mich allerdings vornehm zurückhalte. Gerrit hingegen schießt sich volle
Kanne ab und wird morgen mit einem geilen Kater aufwachen. ;-) |