Rumänien 2003
Team 2003
Anreise 1
Einführungstag
Tarcu
Anina
E70 Day
Wittmanns
Finale
Heimreise

Impressum

Anreise 1

Donnerstag 31.7.

PackenDiesmal war die Strategie anders: Wir wollten am Donnerstag früh Feierabend machen, ab nach Hause und packen und dann gemütlich in den Abend hinein fahren. Problematisch war, daß an dem diesjährigen Enduromania Anreise-Wochenende Ferienbeginn in mehreren Bundesländern war, was wir auch später zu spüren bekommen sollten. Der Plan war, ganz entspannt irgendwo zu pennen oder durchzufahren oder was auch immer und dann am frühen Nachmittag bei Gerhard in Wien einzutreffen.
Gerrit ist topfit

Auf dem Weg dorthin wollte ich noch meinen alten Kumpel Chris besuchen, mit dem ich früher einige Enduromanias gefahren bin, der aber derzeit wegen Hausbau, Kind, Heirat und ähnlich unnützem Zeugs pausiert und sogar seine geliebte KTM verkauft hat. Naja, die alte BMW hat er ja wenigstens immer noch. Nächstes Jahr will er mitfahren. OK, nach dem Packen bin ich dann erstmal zum Gerrit gefahren und dann haben wir dort weiter gepackt, ein leckeres alkoholfreies Becks gesüppelt und dann ging’s ab auf die Bahn. Wir konnten zügig durchfahren und haben bei Regensburg ein wenig gepennt, weil Gerrit, unser Night-Driver (“ich kann gut nachts fahren”) irgendwann auch nicht mehr so besonders fit war (siehe links, he he).
Erstes Treffen mit Dieter und Bernd


Freitag 1.8.

Gegen 8 Uhr sind wir dann planmäßig bei Chris in Gallspach gewesen, haben sein Haus besichtigt und einen leckeren Kaffee getrunken. Es ist noch alles etwas roh und unfertig, aber vielversprechend. Im Herbst waren wir nochmal da, da sah alles schon viel besser aus. ;-) Nach einer Stunde sind wir dann wieder gefahren und haben unterwegs auf beim Heurigeneiner Raststätte Dieter und Bernd, unsere Team- Kameraden aus Hildesheim getroffen, die wir bisher nur aus dem Internet kannten. Nach einem kurzen Schwatz sind wir dann weitergefahren zum Gerhard, vorher wurde noch getankt und dann auf Walter gewartet. Nach einer halben Stunde kam er dann an. Als wir dann bei Gerhard waren, ging’s dann auch direkt ab in den Heurigen und dort speisten wir ein leckeres Surschnitzel für 5,70 Euro und genossen einen feinen gespritzten Wein und andere schmackhafte Sachen. ;-)

Warten in NickelsdorfSamstag, 2.8

Heute wollten wir sehr früh aufstehen und losfahren, um vor dem Hauptreiseverkehr nach Ungarn zu kommen. Der Kaffee von Gerhard war wie üblich sehr stark und trieb uns auf's Klo, nicht nur bei ihm, sondern auch noch mehrfach auf der Autobahn. ;-) Hinter Schwechat trafen wir Alex und Jochen, die bei uns im Konvoi mitfahrten wollten. So fuhren wir dann mit zwei VW-Bussen mit Hängern, Walters Luxus-Vito mit Klima, Tempomat und 6-Zyl 2,8l Benziner (Verbrauch nicht unter Grenze in Cenad12l/100 Superbenzin) los. Bei Nickelsdorf am Grenzübergang nach Ungarn haben wir dann 2,5 Stunden Stau gehabt und konnten dann zügig weitergefahren in Ungarn. Dirk Everling war immer ca. zwei Stunden vor uns und hat uns hervorragend per SMS informiert. In Cenad hatten wir dann nur 20 min Wartezeit bei der Einreise nach Rumänien, alle waren sehr freundlich und korrekt, die Abfertigung ging schnell und routiniert. Es bessert sich was.

In Timisoara haben wir dann an der zweiten Shell tankstelle mit EC-Karten getankt und alle Kanister voll gemacht. Dann ging’s weiter über holprige Landstraßen nach Resita. Hier fanden wir dann einen netten Einheimischen, der vorgefahren ist bis Valiug, von wo wir dann den Weg selbst gefunden haben. Von hier aus ging’s weiter nach Garana und Brebu. Auf dem Weg gibt es immer wieder steile Abschnitte, wo mir an dem alten Passat der Turbo ausging. Da hieß es dann erster Gang (mit Zwischengas ‘rein) und Vollgas bis der zweite Anschluß hatte... Die Kiste qualmte wie eine Teermaschine und brüllte wie ein Waidwunder Stier. ;-) Zwischendurch mußten wir noch dreimal anhalten und umgefallene Moppeds auf den Hängern von Alex und Jochen wieder anleinen, irgendwie hatten die das mit dem Anbinden noch nicht so raus. ;-) In Walters Auto waren Benzinkanister umgestürzt und mußten wieder festgemacht werden. Schöne Sauerei. In Brebu sind wir dann nach einer spektakulären Aktion an der Schule angekommen. Nach einem gescheiterten Versuch mit meinem Auto den Berg raufgekommen, bin ich dann dann den Weg gebraten wie ein Kranker mit viel Schlupf an den Vorderrädern und Mordsgetöse, damit der Turbo auf dem steilen Hang nicht ausging... War ein wenig materialmordend, Gerrits Kommentar: “Du hast aber Mut zur Lücke, das muß man ja mal sagen.” ;-)

Sergio begrüßt unsIn Brebu gab es natürlich ein riesengroßes Hallo, Sergio kam und grüßte alle, wies uns in Küche und die anderen Gegebenheiten ein, stellte jeden vor... Wir übergaben die Altkleidersäcke an Gabi, es waren dann doch weit über zehn prall gefüllte Säcke geworden. Gabi präsentierte stolz seine Transalp, wo er sehr glücklich mit war. Ich richtete von allen Grüße aus und es gab ein leckeres Abendessen (Gulasch mit gekochten Bohnen). Vor dem Essen gibt es jeden Tag eine leckere Suppe und verschiedene Vorspeisensalate, die täglich wechseln sollten. Nach dem Essen finden wir eine raffinierte Kombination von Kokos, Waffel und Schokolade vor, die hervorragend schmeckte.

AbendDann zeigte Sergio uns stolz sein neues Haus (mit Hubschrauberlandeplatz im Garten, kein Witz), wo wir wohnen würden. Eine schöne Hofschaft direkt gegenüber von der Polizei und schräg gegenüber von Semina Kovac' Haus. Wir laden die Karren ab und fahren alles in den Innenhof, Dieter fährt Bier holen und wir setzen uns erstmal gemütlich hin und erzählen... Dann ist es ein Uhr (Zeitverschiebung) und wir gehen in's Bett. Morgen werde ich erstmal einen Mefo Stone King montieren, den Dieter allen Ernstes für mich mit gebracht hat. Das Wetter war in den letzten Wochen sehr feucht hier in der Gegend und ich habe das Gefühl, ich brauche so einen Reifen. ;-)))) Abends heißt es dann noch Reisebericht (Stichworte) schreiben und dann duschen, ich klebe am ganzen Körper. ;-)

Endlich bin ich wieder im Paradies!

zurück

Ich freue mich immer über Anregungen oder Fehlerhinweise zu dieser Website und antworte auf jede nette Zuschrift. EMail: webmaster@powerslider.de

weiter