Rumänien 2002
Anreise 1
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Muntele Mic
Erster Tag
Brebu Nou [1]
Cornereva
Donau
Schlußfeier
Brebu [2]
Brebu [3]
Heimreise

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Heimreise

Abreise3.9.2002, Dienstag

Tja, eigentlich wollten wir ja noch die Woche da bleiben, aber Anke geht's fingermäßig nicht so gut und sie spielt allen ernstes mit dem Gedanken, früher nach Hause zu fahren, was ich aber nicht so schön fände, ich bin immer der Meinung, man fährt zusammen in den Urlaub und auch wieder heim. Genauso wie man eine Tagestour zusammen beginnt und auch zusammen beendet.

Dazu kommt, das Sergio erst gegen Ende der Woche Zeit für uns hat und wir mit den anderen Kollegen, die noch bei Zaharias sind, nicht viel fahren können. Für Uli und Inge sind wir nur Bremsklötze, wenn die in den Bergen rumklettern wollen und die zwei Schweizer, die noch seit einigen Tagen dort wohnen, haben mit Fane, dem rumänischen Führer, dem wir vor einigen Jahren ein Motorrad nach Rumänien gebracht hatten, einige heftige Sachen vor, so unter anderem vom Tarcu nur über die Berge zu Wittmanns zu fahren. Das ist nix für uns mit den dicken Twins, uns fehlt da auch die Enduro-Erfahrung, als Hobbyisten können wir da nicht mithalten.

Verkehr in RumänienKurzerhand beschließen wir einfach, nach Hause zu fahren. ;-) Schnell ist alles gepackt und wir machen uns auf die Heimreise, welche im Großen und Ganzen glatt verläuft. Bei der Ausreise werden wir von dem rumänischen Zöllner in gebrochenem Deutsch angesprochen, er ist sehr freundlich, die Straßenbenutzungsgebühr wurde nicht fällig und er hofft, dass wir eine schöne Zeit in seinem Land verbracht haben und dass wir sehr bald wiederkommen. Ich bin platt. Sehr nett und freundlich!

Bei der Einreise nach Ungarn gibt's die üblichen Diskussionen mit den ungarischen Zöllnern, die unsere Moppeds verzollen wollen. Es gibt Palaver, sie zitieren Gesetze, die da gelten sollen. Wie auch immer, ich hätte die Kisten nicht verzollt, sondern sie einfach abgeladen und dann selbst über die Grenze gefahren. In Ungarn ist es nicht erlaubt, zollfrei ein Kraftfahrzeug auf einem Hänger über die Grenze zu transportieren. Eine idiotische Regel, die Enduromaniacs immer wieder Probleme bereitet. Diesmal kommen wir jedoch noch mit einer Ermahnung davon, meint er, und ermahnt uns, beim nächsten Mal bei der Einreise nach Ungarn in Österreich korrekte Zollpapiere zu beantragen. Wir versprechen alles, sind dankbar und geben Gas. ;-)

Abendstimmung bei WienDa wir mitten in der Woche und unangemeldet kommen, beschließen wir, nicht bei Gerhard abzusteigen, sondern es einfach mal auszuprobieren, wie es ist, wenn man durchfährt. Wir kommen bis irgendwo vor Linz und dann überwältigt uns die Müdigkeit. Wir stellen uns auf einem großen TruckStop zwischen die LKWs und nehmen eine Mütze Schlaf, indem wir uns einfach im Kofferraum auf den Moppedsachen lang ausstrecken. Groß genug ist die Kiste ja und da wir eine Menge Zeug in Rumänien gelassen haben, ist da auch Platz.


Moppedputzen

Nach einigen Stunden Schlaf fahren wir weiter und schleppen uns bis zum Sonnenaufgang weiter. Danach hören die Müdigkeitsanfälle auf und am Mittwoch Nachmittag sind wir recht früh in Solingen angekommen und können noch in aller Ruhe die Kisten abladen und das Auto ausladen. Der nächste Tag vergeht dann mit erzählen und Mopped putzen.

Es war wieder ein schöner Enduromania Urlaub ohne größere Zwischenfälle, aber es fehlte uns diesmal klar die Kumpanei, die man nur hat, wenn man mit guten Freunden unterwegs ist. Wir beschließen, das nächste Mal nur dann zu fahren, wenn wir eine Gruppe von Gleichgesinnten finden, die auch die gesamte Zeit mit uns dort verbringen wollen.

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