|
22.08.2002, Donnerstag
Gegen 20.00 Uhr komme ich bei Ankes Eltern an, wo wir Ankes Sachen ins Auto und ihr Motorrad auf den Hänger packen. Vorher nehmen wir aber noch leckere, von Ankes Mami extra gebackene rheinische
Reibekuchen zu uns. Dann geht’s zum Packen. Diesmal soll eine Schule in dem Dorf, wo wir wohnen, mit sanitären Einrichtungen ausgestattet werden. Wir haben diesmal eine Toilette, einen Durchlauferhitzer, diverse
Eimer mit sanitärem Installationsmaterial, einen Computer-Bildschirm, sowie acht Kleidersäcke mit alten Kleidern bei uns. Und natürlich dann noch
unseren ganzen persönlichen Kram. Als alles fertig ist ist es schon 23 Uhr, wir legen uns Schlafen, denn am nächsten Morgen wollen wir früh starten.
23.08.2002, Freitag
Um 6.00 Uhr trudeln wir bei Ankes Eltern mit Brötchen zum Frühstücken ein. Der letzte Rest wird
noch eingepackt (u.a. Mutters guter Marmorkuchen) und wir starten um 7.00 Uhr zu unserer großen Reise nach Rumänien. Die steile Auffahrt vom Parkplatz zur Straße ziehen wir den Hänger mit Ankes Golf TDI
rauf, da mein alter Passat die Steigung nur unter großen Anstrengungen (wenn überhaupt) bewältigt hätte und wir ihm das nicht in dem kalten Zustand zumuten wollen. Als wir auf der Autobahn sind klappt alles
recht gut, wir kommen zügig durch. Das Wetter spielt auch mit, anfangs ist es noch nicht so heiß, allerdings als wir weiter Richtung Süden fahren kommt die Sonne
heraus und wir fangen doch ein wenig an zu schwitzen in dem alten Passat. Gegen halb 10 Uhr wollen wir an der Raststätte Medenbach nahe bei Frankfurt noch jemanden treffen, um ein Paket für mit Ausrüstung für den
Krankenwagen von Gabi vom ASB Banat entgegenzunehmen, wir warten eine Dreiviertelstunde und niemand kommt, so dass wir beschließen, weiterzufahren. Da Christian, von dem wir das erhalten sollten, kein Handy
hat, können wir nicht rauskriegen, wo das Problem ist... Später stellt sich raus, dass er wohl auch an der Raststätte war, aber wir uns irgendwie verpasst haben müssen. Recht komisch.
Jedenfalls fahren wir ohne das Paket nach Rumänien.
Es gibt ja noch eine nächste Enduromania, zu der noch andere Leute fahren, da kann Christian sicherlich noch was deichseln. Unsere Fahrt geht weiter. Mit ca. 100-110 km/h kommen wir zügig voran. Eigentlich
wollte ich mich noch mit Chris in Linz treffen, der leider aufgrund seines Hausbaues diesmal nicht mit zur Enduromania fahren kann. Doch als wir in der Nähe von Linz sind ist es schon recht spät und wir
beschließen auf dem Rückweg einen Abstecher zu ihm zu machen. Unser Ziel ist es, nicht schon wieder erst um Mitternacht bei Gerhard in der Nähe von Wien anzukommen. Diesmal klappt es, gegen halb acht sind
wir da. Als erstes stellt uns Gerhard seine neueste Errungenschaft vor: Seine Tochter Lisa ist 7 Tage alt und
ziemlich süß... Wir bekommen zum Abendbrot eine leckere Jause und erzählen, was so alles im letzten Jahr so
passiert ist. Hinterher schauen wir uns noch einige Bilder an und gehen dann auch bald ins Bett, denn morgen soll es früh weitergehen.
|