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02.9.2001 Einführungsrunde
Heute soll es eine kleine Einführungsrunde werden. Es ist
nicht besonders gutes Wetter, aber wir wollen trotzdem mal schauen, wie wir uns zu Teams gruppieren. Zuerst fahren nach Turnu Rueni, um dort die Turmruine zu besuchen. Der Weg stellt sich als recht schlammig heraus
und wir warten unten, um die Jungs mit den leichten Kisten erstmal die Lage erforschen zu lassen. Per Funk erreicht uns dann ein Hilferuf vom Schradt, der nicht mehr fahren
kann, weil das kleine Kettenritzel sich auf der Antriebswelle runddreht. Unglaublich! Mit einem Abschleppseil wird er an den Haken genommen und wir fahren erstmal wieder nach Borlova, wo andere Teams
schon eingetroffen sind uns sich alle auf den Weg zum Muntele Mic machen, um sich erstmal einzufahren.
Der Schradt beschließt, als einzige mögliche Lösung seines technischen Problems das Ritzel auf der Welle anzuschweißen. In der Nachbarschaft wird auch recht schnell ein "Elektroschweißge
rät" aufgetrieben. Das Ding ist der Hammer. Ein einfacher Trafo auf einem Holzbrett mit einigen Rädern drunter und einem Griff zum ziehen, als Anschluß einfach einige lose Drähte, die dann von
einem rumänischen Helfer einfach in den Stromanschlußkasten gehalten werden. Nachdem die Sicherungen bei den ersten Versuchen dauernd durchgeblasen sind und auch das Brücken mit diversen Kupferlitzen
nichts nutzte, wird der Trafo kurzerhand an der Eingangsseite draußen an der Hauswand angeschlossen, wo die Versorgungsleitung von dem Mast vor dem Haus ankommt.
Das Schweißen klappt einwandfrei, der Schradt meint, damit könne man auch LKW Achsen zusammenbraten.
Das Ding hat richtig Power! Nach wenigen Minuten ist die Pegaso wieder flott.
Wir beschließen, zum Muntele Mic heraufzufahren. Es ist ein wenig neblig und es beginnt zu nieseln, aber wir
fahren weiter, weil dann doch nicht so schnell aufgeben wollen. Oben wird es richtig kalt und ungemütlich, wir treffen bei dem Kontrollpunkt ein, wo wir erstmal einen Tee und eine Suppe bestellen. Naja, beides ist
lauwarm und nicht so der Hit, aber immerhin etwas warm. Leider ist der Ofen nicht in Betrieb, so daß unsere nassen Klamotten nicht trocknen. Die Jungs wollen den steilen Weg herunterfahren, während ich mit Anke
lieber den langen, flacheren Weg runterfahre, um nicht am ersten Tag schon einen Sturz in Kauf zu nehmen. Es ist diesig, feucht und kalt und nicht besonders angenehm zu fahren, da ist eine Unaufmerksamkeit schnell
passiert. Unten treffen wir in Borlova ohne Probleme ein und trocknen erstmal unsere Klamotten.
Wir beschließen, zwei Teams zu bilden, das "Fahrtwind Competition Team" unter der Leitung vom Schradt mit
Carsten, Rainer und Frank Kehl und das "Fahrtwind Recreation Team" mit Chris, Anke und mir. Später abends ist dann noch die Stimmungsvolle Start-Veranstaltung auf der Campingwiese bei Zaharias, wo alle
Teilnehmer von Sergio freundlich begrüßt werden, einige Regeln nochmals in Erinnerung gerufen und die Unterlagen ausgeteilt werden. |