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05.9.2001 Mittwoch: Lindenfeld
Heute wollen wir nach Lindenfeld und von dort aus weiter nach Berbu Nou. Den weiteren Verlauf des Tages wollen wir davon abhängig machen, wie das Wetter ist und wie früh wir das
schaffen. Weil es um Lindenfeld herum etwas heftiges Gelände ist, bleibt Petra heute in Borlova und lediglich Florian kommt mit.
Über Asphalt geht es recht flott nach Buchin auf der E70 und dort steigen wir dann ein nach Poiana. Über die
Schotterpiste gelangen wir zügig an die Stelle, wo man nach links Richtung Lindenfeld abbiegt. Eine gelbe Markierung "L" befindet sich dort auf einem Schild.
Wieder mal verpassen wir den Abzweig nach rechts zur Serpentinenstraße und fahren die Straße weiter nach oben bis zum Ende. Hier biegen wir nach rechts ab und folgen dem engen Waldweg. Nach einigen peinlichen und
unnötigen Umfallern ;-) landen wir dann in Lindenfeld.


Wir treffen noch zwei andere Teams und dem alten Herrn, der dort mit seiner Frau wohnt, die Fotos und die Grüße von Renate übergeben, wobei unklar ist, ob er uns
versteht. Wir machen einige Fotos und uns dann anschließend wieder auf den Weg.
Wir fahren die Strecke nach Brebu Nou, die wir letztes Jahr schon gefahren sind und die uns durch einen Hohlweg eine steile Felstreppe hinaufführt. Ich räume ein wenig den
Weg frei und einige Steinchen aus dem Weg, so daß wir etwas einfacher da hochkommen. Die Stelle ist jedesmal wieder eine Herausforderung, jedenfalls mit unseren Dickschiffen.

Dieses Jahr geht es ohne Aufsetzen und ohne Sturz und wir
folgen dem schönen Weg durch den Wald Richtung Garana (Wolfsberg). Kurz vor Wolfsberg verpassen wir wie letztes Jahr die Abfahrt in das Dorf und kommen dann doch wieder in Brebu Nou aus. Wir besuchen den
Kontrollpunkt an Seminas Haus und sehen von da aus die drei Kreuze des Kontrollpunktes TreiCruci. ;-)
Auf dem Weg dorthin stelen wir uns unten am See erstmal zum Gruppenfoto auf. Dann fahren wir schnell hoch und holen die Punkte. Auc hier werden natürlich wieder Fotos
gemacht. Ein wenig skeptisch schweift der Blick in die Runde, denn der Himmel zieht sich doch recht deutlich zu...

Wir fahren wieder runter und lassen es über Asphalt flott nach Garana zur Pension Asta fliegen, wo wir den Stempel
abholen. Die Pension sieht recht nett aus und wir überlegen, ob wir irgendwann einmal hier absteigen?
 Wieder zurück
beschließen wir ob der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr zur Rinderhöhe (Delealul Vacutei) und nach Mitau zu fahren, sondern wir wollen den Weg durch den Wald nach Teregova
fahren. Er ist nicht so schlammig wie in den letzten Jahren (oder wir haben mehr Erfahrung im Schlammfahren, keine Ahnung) jedenfalls klappt es sehr gut und auch Anke fährt ohne Sturz hindurch und wir
gelangen beim Kontrollpunkt Bradul an, wo wir kurz rasten, nachdem eine sehr tiefe Schlammpfütze vorher dafür gesorgt hat, daß wir aussehen wie die Schweine. ;-))
Weiter geht es und wir teilen uns auf mehrere Gruppen auf, damit die schnellen Fahrer etwas vordüsen können, um
sich etwas auszutoben. An der großen Weggabelung treffen wir uns und rasten erneut ein wenig, auch um einige Fotos zu machen.
Bei Teregova gelangen wir wieder auf die Hauptstraße und
fahren zurück nach Hause, die Moral der Leute ist nicht besonders ausgebildet heute und gegen 17:00 Uhr sind wir schon in Turnu Rueni, wo wir anhalten, um den Rauchern
einige Zigaretten zu kaufen. Anke ist dann nach Hause weitergefahren und wir sind dann noch mit alle Mann zur Turmruine hochgeblasen. Das war lustig, he he. ;-))
Abends haben wir dann im Speiseraum noch mit dem
Laptop von Franz Strohmeier mal eben schnell ein Netzwerk aufgebaut, um die Bilder, die der Schradt an dem Tag gemacht hatte, auf seinen Rechner aufzuspielen. Der Schradt war an diesem Tag mit den Leuten vom
TFC85 Team (http://www.tfc85.at) unterwegs und die Irren sind tatsächlich von Cuntu nach Plopu gefahren. Die Bilder sind tatsächlich faszinierend, wie man sich dort nach
bester Trial Manier über dicke Felsbrocken und Steinplatten balanciert werden muß und wie immer wieder der "Weg" Richtung Fluß verlassen wird, um dann auf der
anderen Seite wieder herauszukommen, das ist schon klasse, was da geleistet wurde. |