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10.9.2001: Montag:
Wie gesagt, geht es früh los und wir fahren mit Heike und Thomas gen
Heimat. Wir versuchen diesmal den neuen Übergang bei Cenad und fahren durch uns unbekanntes Gebiet. Da die Route noch recht neu ist, kennt sie kaum jemand und wir kommen zügig vorwärts, haben aber auch entsprechend schlechte Straße.
Hier ist der Verkehr nur
einspurig möglich und Ausweichen nur mit geländegängigen Fahrzeugen zu empfehlen.
In Ungarn fahren wir direkt durch Szeged, der Heimatstadt des leckeren Gulaschrezeptes, wo uns schon heimische Werbung empfängt (siehe rechts).
Abends kommen wir dann bei Gerhard in Wien an und haben natürlich viel zu erzählen und zeigen erstmal die Fotos. Ich habe diesmal keine Fotos gemacht, es war dunkel und eigentlich kennen wir natürlich auch das Haus
und den Garten schon. ;-)
Am nächsten Tag ist der 11.9.2001, der
für viele Menschen auf der ganzen Welt für immer im Gedächtnis bleiben soll. Wir erfahren auf der Autobahn im Radio davon und rufen direkt Wally an, der zuhause sofort im Internet nachschaut. Zuerst
denken wir an eine Zeitungsente, dann an ein schreckliches Unglück und als dann das zweite Flugzeug einschlägt, packt uns die nackte Angst vor einem neuen Krieg. Wir kommen erst sehr spät wieder zuhause an,
da wir immer wieder an Autobahnraststätten anhalten, um Fernsehen zu schauen und uns über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Was passiert, ist einfach unfaßbar und wir
fragen uns, wie lächerlich eigentlich unsere eigenen Probleme sind, wenn die Geschehnisse im Vergleich dazu sieht. In schwermütiger Stimmung geht der Urlaub zuende.
Links seht ihr ein Foto von der Rückreise, an einem
Parkplatz mit netter Aussicht auf Würzburg. Einiges hat dieses Jahr nicht so geklappt wie sonst, insbesondere das Wetter und der Sturz waren unerfreuliche Erlebnisse, jetzt
mal von dem Terroranschlag zu schweigen, aber der gehört ja nicht mit zu unserem Urlaub an sich.
Dennoch denke ich, daß dies unserer Begeisterung für Rumänien keinen Abbruch tun wird und wir auch wieder
nächstes Jahr dabei sind, wenn Sergio wieder ruft!
Die letzten Bilder zeigen ein wenig die Arbeitsschritte, die erforderlich sind, um den Anhänger schön
platzsparend zu verstauen. Mein Mitbewohner Wally war netterweise bereit, am nächsten Tag nochmal mit anzupacken, denn alleine geht das leider nicht. ;-) |