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9.9.2001: Sonntag:
Das Wetter ist schlecht. Trotzdem beschließen wir, was zu
machen. Wir ziehen uns die Regenkombis an und fahren los. Wir wollen mal schauen, ob wir halbwegs trocken zum Semenic hochkommen und was man da so alles machen kann bei dem Wetter. Als wir vor Caransebes an der
Agrargenossenschaft ankommen, sehen wir links am Horizont die dicken Wolken über dem Tal nach Teregova. Wir beschließen, dem Regen davonzufahren und wenden uns nach Nordosten Richtung Otelu Rosu. Wir wollen
versuchen, uns irgendwo links in die Berge zu schlagen und evtl. über den Grat nach Rusca Montana zu gelangen.
Wir fahren diverse nette Schottersträßchen rein, aber immer enden sie irgendwo in einem Holzfällercamp und wir kommen nicht über den Berg, jedenfalls nicht über die Bachbetten. Man könnte es sicherlich probieren,
aber es ist dann doch für Heike und Thomas recht heftig und auch mit unseren schweren Kisten ist das sicherlich nur schwierig machbar. Wir beschließen jedenfalls, dort nicht weiterzufahren:
 
Wir drehen um und fahren einen anderen Weg hoch, der dann an einer unglücklichen Stelle einen Bach direkt neben dem Weg hat, wo Anke mit der Twin kopfüber
reinfällt. Mannomann. Zum Glück ist ihr bis auf einige blaue Flecken nichts passiert, aber der 1,5 m tiefe Sturz hat der Twin dann doch recht zugesetzt. Die Gabel ist etwas
verzogen und die Verkleidung ist gebrochen, der Verkleidungshalter sowie die Sturzbügel sind verbogen. Wir brechen den Tag ab, zumal es auch wieder leicht zu regnen anfängt. Bei Zaharias laden wir direkt die Karren
auf und brechen damit den Urlaub ab, der Wetterbericht sagt vier Tage Regenwetter voraus, so daß wir uns entschließen, nach Hause zu fahren.
Abends quatschen wir noch nett mit den wenigen, die noch da sind und verabschieden uns schonmal von allen, da es am nächsten Morgen recht früh losgehen soll und die anderen Enduristen dann sicherlich noch schlafen
werden. ;-) |