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Dienstag 15.8. Cozia, E70 Anrainer Tour
Den GPS Track hierzu findet ihr auf der nächsten Seite.
Heute morgen wollten wir uns als erstes die Cozia geben. Der nahe bei Wittmanns gelegene Gipfel ist eine kurze, aber
anspruchsvolle Tour, die sich ideal vor oder nach einem angefüllten Tag machen läßt. Wir fahren los, Anke noch ein letztes Mal bei Wittmanns zurücklassend. Carsten bleibt auch
"zu Hause", da er sein Mopped wieder für die nächsten Tage fit machen will. Wir fahren auf dem Paß nach Cornereva nach links, verpassen aber irgendwo den Einstieg in den Berg und
landen auf der Talseite in einem Obstgarten, wo der Weg endet. Ein kleinerer Ausrutscher von Chris heitert uns zwischenzeitlich auf. ;-)
Ein netter Schäfer zeigt durch die Bäume nach oben und wir sollten da ruhig hochfahren.Gesagt, getan, ab in den
Obsthain. Über steil, aber sanft gewellt und gut fahrbar ansteigende Wiesen geht es immer weiter nach oben. Die Kette immer gut unter Zug, kann man auf den leichten Wellen nette Wheelies fahren, he he.
Die Wiese endet allerdings irgendwo an einer Hecke und wir fahren einfach durch eine Lücke, wo es plötzlich dahinter steil abwärts in einen Hohlweg geht. Da haben wir die alte
bekannte Strecke wiedergefunden und wurschteln uns durch das dicke Geröll weiter hoch, bis rechts der enge bekannte Hohlweg mit V-förmigem Querschnitt auftaucht. Auch hier
geht es hinein und mit ordentlich Gas kommen wir problemlos in das kleine, steile Wäldchen, welches den
Gipfel umrahmt. Hier finden wir problemlos den Checkpoint, wo allerdings die Platte auf dem Kontrollnagel abgebrochen und unter den umgebogenen Nagel geklemmt worden ist. Mit
ein wenig Fummelei bekommen wir die Platte frei und nehmen den Checkpoint in die Liste.


Natürlich wollen wir den Gipfel sehen und düsen weiter. Die Schafherde mit den bissigen Schäferhunden ist weit und breit nicht zu sehen, so daß wir in breiter Formation den steilen
Abhang hinauf fliegen, nicht ohne oben dann rechtzeitig anzuhalten, denn hinter der Gratkante geht es senkrecht einige hundert Meter abwärts. Wir genießen die Aussicht, machen
einige Fotos und fahren anschließend auf dem Grat ein wenig entlang, um die Aussicht zu genießen.
Zurück fahren wir einfach den Weg weiter, halten kurz an der Quelle, wo wir auch schon letztes Jahr erfrischendes Wasser gefunden hatten und kommen nach einigen Abzweigen wieder
unten im Dorf aus. Mit lockeren 60 km/h (was für eine grobe Schotterpiste schon recht flott ist) bewegen wir uns wieder Richtung Wittmanns und treffen dort nach ca. 2 Stunden
wieder ein, um zusammen mit Anke die erste gemeinsame Tour zu beginnen.
Wir satteln auf und fahren herunter zur Furt, um dort erstmal ein wenig herumzuspielen und einige Actionfotos zu machen.
;-) Sogar Anke macht ein wenig mit. ;-)
 
 
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