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Schon seit Ewigkeiten hatte ich von der Ironbutt Association erfahren. Eine Gruppe von Motorradfahrern, die sich dem sicherne Langstreckenfahren verschrieben haben. Man wird Mitglied, in dem man mindestens 1000 Meilen in 24 Stunden fährt. Dazu muß man entsprechend Nachweise (Tankquittungen mit Datum/Uhrzeit und Ortsangaben und Zeugen) bringen, damit die Fahrt auch offiziell anerkannt wird. Irgendwie wollte ich immer mal so eine Fahrt machen, aber hatte nie die richtige Karre dazu. Das hat sich ja im Herbst 2011 geändert und da habe ich das halt kurzerhand mal angegangen. ;-)

Die Route war mit Google Maps schnell ermittelt und Morgens ging’s frisch los. Der Plan war, von Moers aus nach Rügen, dann nach Dresden und wieder zurück nach Moers zu fahren, und das in 24 Stunden.

GPS-Track

An den Ecken müssen sog. strategische Tankquittungen besorgt werden, damit auch nachgewiesen wird, daß man wirklich die Strecke gemacht hat.

Es gab den ganzen Tag recht gutes Wetter und ich kam super voran. Immer wieder habe ich mir unterwegs einen Snack (Brötchen oder Baguette) und einen Kaffee gegönnt, während der Fahrt habe ich regelmäßig Wasser aus dem Trinkrucksack zu mir genommen. Trotzdem war ich am Ende der Tour ein wenig dehydriert und hätte noch viel mehr trinken müssen.

Auf Rügen habe ich das erste Foto gemacht und bin dann nach dem Tanken (um die Position nachzuweisen) wieder los, um in den Süden zu kommen.

Paneuropean auf Rügen

Durch die Uckermark ging’s an Berlin vorbei Richtung Dresden. An einem Autobahnkreuz hatte ich einen Abzweig verpaßt und bin dann ein Stück Landstraße gefahren, da ich aber keine Lust hatte, eine Tankstelle zu finden, wurde dieser Schlenker von der Association nicht anerkannt. Da ich aber eh einige Kilometer zu viel geplant hatte, war ich sicher, das geforderte Ergebnis von 1609 km in 24 Stunden zu erreichen. In Dresden wurde dann erneut ein strategischer Tankpunkt eingelegt.

Tanken in Dresden

Ab hier ging’s an die Rückfahrt. Die Strecke kannte ich von Dienstfahrten und flott kam ich Richtung Kassel und weiter voran. Auf der A44 bei Geseke war es dann dunkel und der Rest der Fahrt wurde dann mit Beleuchtung zurückgelegt.



Am Ende waren es eine Menge mehr Kilometer, als ich brauchte, so war ich also sicher, daß die Anerkennung klappen würde. Die Tripdaten habe ich dann vom Garmin und vom Bordcomputer der Honda abfotografiert:





Der Gesamtschnitt von 111 km/h über die 1750 km ist nur einzuhalten, wenn man wirklich nur zum Tanken und kurz Speisen anhält und ansonsten ziemlich flott fährt, ich habe wenn möglich 170 km/h angepeilt. Es ist dann in den Pausen erschreckend zu sehen, wie schnell der Schnitt wieder fällt, den man dann anschließend über eine Stunde flotten Fahrens nur mühsam wieder aufgepäppelt bekommt.



Belohnt wurde die Fahrt mit einer Urkunde, einem Satz Nummernschildhalter für meine beiden Moppeds und einem PIN, den nur Mitglieder erhalten. Die Anerkennung der Tour wurde übringens von der deutschen Abteilung der IBA in Krefeld durchgeführt. Für mich war es eine verrückte Geschichte, die ich unbedingt mal machen wollte. Es hat Spaß gemacht, und das nächste Projekt (der 4-Corners Germany, wo man die westlichste, nördlichste, östlichste und südlihcste Stelle Deutschlands in 24h mit dem Motorrad besuchen muß) ist schon angedacht. ;-)

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