|
In der Enduromania Mailingliste wurde die Möglichkeit angeboten, an einem Enduro-Wochenende teilzunehmen, welches auch für Anfänger geeignet sein sollte.
Wir entschlossen uns, einfach mal mitzumachen. Wir, das sind Olaf und Rainer, sowie Anke und ich (hier das Vorher-Teamfoto. ;-) Rainer ist für Thomas eingesprungen, der kurzfristig absagen mußte, aber der
trotzdem in 2004 mit nach Rumänien mitfahren wird.
Das Wochenende ging über zwei Tage und bestand aus einem Training und zwei Enduro-Rennen zu je zwei Stunden am Samstag (erst die Teams 1-8 und dann die Teams
9-16) und weiteren Prüfungen am Sonntag und in der Nacht. Wir nahmen erstmal am Training teil, wobei Anke und Olaf an zwei selektiven Stellen so ihre Probleme hatten...
Teilweise wurden Abkürzungen genommen, teilweise wurden die Karren von anderen die Berge runtergefahren. Zusätzliche Probleme entstanden durch die XT von Olaf, die leider
nur einen Kickstarter hat und deswegen schonmal rummuckt, wenn sie ausgegangen ist. Olaf, Rainer und ich machten anschließend das Zweistunden-Enduro mit, wobei Olaf nach
drei Runden und mehreren Stürzen wegen Überforderung abbrach und Rainer und ich dann allein weiterfuhren, Nach den zwei Stunden, die wir ohne Stürze in einem recht
gleichmäßigen Tempo überstanden, waren wir so fertig, daß wir nur noch die Moppeds verpackten, noch was vom Grill futterten und dann nach Hause fuhren. ;-)
Insgesamt wurden ca. 440 Fotos gemacht, die ich mal in einer externen Fotogalerie zusammengefaßt habe, viel
Spaß beim Blättern, aber Achtung, allein der Index kommt mit ca. 4,5 MB Download-Größe, das kann schonmal etwas dauern. ;-)
Organisiert wurde das Enduro-Wochenende von
Burkhard (Shiazo) Pohl (siehe unten), der unter http://www.jammbado.de zu finden ist und dort auch ein Enduro-Forum betreibt.
Hier im Text einige Fotos von dem Zweistunden-Enduro. Hier der Le Mans Start, umkreist ist der Powerslider selbst zu sehen, der übrigens seien Africa Twin (der einzige Zweizylinder
am Start) als erster startete und dann erstmal auf sein Team warten mußte, weil Rainer vor Schreck darüber, daß Olaf seine XT600 direkt angekickt bekam, erstmal seine GasGas abwürgte und neu starten mußte. ;-)
Zwischendurch gab es immer zwei Stellen, wo Rainer (unten links im Bild) entspannt eine Pause machen konnte, während ich mich da irgendwo durchbasteln mußte. Besonders an
dieser Wurzel hier, die irgendwie mitten im Weg war und wo der hochstehende Teil irgendwie jedesmal meinen Hauptständer für sich behalten wollte, während ich da drüber
holperte. ;-) Man kann den hochstehenden Teil übrigens auf dem Foto unten nicht sehen, der ist hier gerade hinter meinem rechten Fuß. Der kam wirklich sehr hoch raus und mein Hauptständer schlug da jedesmal hart ein.
Etwas später mußte man im Enduro-Teil des Kurses zwischen zwei Holzstapeln durch, das war hier (siehe unten). Recht eng, aber es geht mit Schwung und Schräglage recht gut.
Hier ist eine sehr steile Abfahrt. Beim
Ersten Mal dachte ich, das schaffe ich nicht, aber wenn man die Kiste einfach im ersten Gang rollen läßt und nur vorne vorsichtig bremst, dann geht das recht ordentlich.
Bei dieser Abfahrt hatte Anke soviel
Schiß, daß ich ihr das Mopped runter gefahren habe. Da ist dann eine Blockade im Kopf, die man überwinden muß.
Nach dieser Stelle folgt dann ein etwas schnellerer Streckenabschnitt auf der
Motocross-Strecke. Hier kann man auch ein wenig springen, aber die Twin knallt dann immer so hart auf den Boden, daß ich das nicht oft gemacht habe, das raubt dann doch ordentlich Kraft. Hier habe ich
das mal für das Foto gemacht. ;-)
Das war nach zwei Stunden, da war das Enduro-Rennen endlich vorbei und ich war auch ordentlich fertig. Vor allem mein letztes Jahr operiertes Handgelenk schmerzte recht kräftig
und bedurfte der Ruhe. Hinter mir Rainer, der die ganzen zwei Stunden nicht von meinem Heck gewichen ist, ein idealer Teamgefährte. Ich hoffe, er hat sich nicht zuviel gelangweilt. ;-)
So sieht eine Twin nach zwei Stunden Enduro-Rennen aus. ;-) Ich hätte mir gern eine etwas spektakulärere Optik gewünscht. ;-)
Letztendlich war der Tag sehr gut, auch wenn ich nachher deutliche Handschmerzen hatte und auch wirklich sehr erschöpft war. Die Twin ist mit Sicherheit nicht das richtige Mopped
für das Endurofahren, aber zum Endurowandern in Rumänien ist sie einfach Klasse. Ich werde auch 2004 wieder mit meiner Dicken nach Rumänien fahren, nicht zuletzt deswegen,
weil ich keine Kohle habe, so eine schöne leichte Kiste zuzulegen wie Anke jetzt eine hat, denn meine Kohle steckt jetzt hier. ;-)
|