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Comete beim SockenwechselHer das Ergebnis meiner Reifenrecherche von Februar 2004.

Zielsetzung: Vorne und rechts wollte ich die gleichen Reifen fahren, aber nur aus Design- Gründen (gleiche Alu-Felge, gleiches Profil). Ist also eigentlich nicht wichtig. Wegen des besseren Handlings und wegen der geringeren Spurrillen- Empfindlichkeit wollte ich vorne und rechts 165er statt 175er fahren. Weiterhin wollte ich mich weitgehend an vorhandene Erfahrungen von Bekannten aus der Side-Bike-Mailingliste halten und hinten eine als stabil bekannte Karkasse wählen, damit das Gespann in Kurven besser liegt. Weiterhin ist ein guter Reifentest beim ADAC natürlich ein Pluspunkt, ein Patzer entsprechend negativ. Wichtig ist mir noch das Aquaplaning-Verhalten, sofern das erwähnt ist, weil man mit einem Gespann mit PKW-Reifen eh zuviel Reifenaufstandsfläche und zuwenig Gewicht hat, und insofern recht leicht Aquaplaning bekommt. Interessant ist, daß bei meiner Comete keine Geschwindigkeits- und Lastindizes in den Papieren stehen, das erleichtert das Geschäft natürlich enorm. Natürlich sind bei gleichen Bedingungen Reifen mit höheren Indexwerten zu bevorzugen. Übrigens haben alle Reifen in der untenstehenden Auflistung T-Zulassung (bis 190 km/h) und einen Lastindex vorn 77 (bis 412 kg) und hinten 82 (bis 475 kg), wenn nicht anders angegeben.

Optimal wäre natürlich ein Reifen, der alle Anforderungen erfüllt, gut getestet wurde, der in den geforderten Maßen erhältlich und dann noch preiswert ist.

Folgende Reifen-Formate sind eingetragen:

Vorne u. rechts:
 175/60 HR 13
 165/65 HR 13 <- bevorzugtes Format
 155/70 HR 13 (der 155er ist eingetragen, aber Uli Jacken meint, der ist zu schmal.)

Hinten:
 175/65 HR 14 <- bevorzugtes Format
 165/70 HR 14

Was kommt denn da raus, wenn man ein wenig recherchiert? Mal so einfach in's Blaue hintereinandergeschrieben:

 Ulis Empfehlung für vorn und rechts (Dunlop SP Sport 2000) gibt's nur in 175 und ist hinten zu weich, fällt also für meine Anforderung aus. Komischerweise wird der in dem geforderten Format für hinten bei http://www.reifendirekt.de nicht gelistet. Ist der etwas schon nicht mehr lieferbar?

Toyo RoadPro 610 Profilbild Der Toyo RoadPro R610 ist auch nur in 175 zu kriegen, der käme also nur für hinten in Betracht, vor allem wegen guter Erfahrungen von Leuten aus der Side-Bike-Ger Mailingliste. Besonderheit: Der Reifen ist bis 210 km/h zugelassen (H-Reifen). Das bringt Reserven, wenn es mal heiß wird. Toyo hat übrigens eine coole Website. ;-)

 Den Toyo 330 gibt es in allen geforderten Formaten und mit dem gab's auch schon mal gute Erfahrungen, also ein heißer Kandidat, leider keine Testinformationen.

 Der Bridgestone B330 Evo ist ein sehr neuer Hightech Reifen, den es auch in beiden Größen gibt, aber angeblich laut Erfahrungsberichten mit leichten Nässeproblemen, was aber den Testberichten widerspricht, dort schneidet er sehr gut ab.

 Der Conti Eco Contact 3 ist auch in beiden Formaten erhältlich und soll dem Dunlop ähneln (was ihn als etwas zu weich für hinten abqualifizieren würde), aber der wird in den ADAC-Tests regelmäßig gut getestet, sehr ausgwogen. Der verschleißt aber relativ schnell und Uli hält von dem aber nix. ;-).
 
Uniroyal Rallye 680 Profilbild Den Uniroyal Rallye 680 gibt es in allen geforderten Größen, hat ein schickes Profil und wird vom ADAC sehr gut getestet, aber damit gibt es keine mir bekannten Erfahrungen. Stärken bei Nässe und im Abrieb, hohe Aquaplaningsicherheit, etwas höherer Rollwiderstand. Außerdem ist er noch relativ preiswert. Kommt in die engere Wahl, nicht zuletzt, weil ich mal gute Uniroyal Reifen auf meinem PKW hatte und sehr zufrieden war. OK, das waren Winterreifen, aber ich schweife ab. ;-). Uniroyal scheint übrigens eine Conti-Tochter zu sein, jedenfalls sehen die Webseiten gleich strukturiert aus.

 Goodyear-Reifen GT3 werden recht gut getestet, aber mit Schwächen beim Aquaplaning (führte zur Abwertung), aber es gibt kaum mir bekannte Erfahrungen damit, es gibt sie in allen benötigten Formaten und sie sind besonders umweltfreundlich in der Herstellung und angeblich leichter als die Reifen der Konkurrenz, aber recht teuer.

 Pirelli Reifen wurden bei den Erfahrungen nicht erwähnt und werden schlecht vom ADAC getestet (komischerweise steht auf der Reifendirekt-Webseite das Gegenteil, aber ich verlasse mich mal auf
die ADAC-Homepage) ;-). Fallen also aus.

 Michelin (Energy E3B)? Vom ADAC im hinteren Mittelfeld getestet (Nässeschwächen führten zur Abwertung), aber da gibt's gerade einen neue Version von, keine eigenen mir bekannten Erfahrungen, aber alle Formate erhältlich.

Fazit: Konkret in die engere Wahl kommen Die Toyos, Bridgestones und der Uniroyal, letzterer aber ohne eigene Erfahrungen, dafür aber mit dem schönsten Profil. Interessanterweise sind die drei Sorten auch die preiswertesten Reifen.

Bei der folgenden Preisübersicht setzt sich der Gesamtpreis zusammen aus zwei 165ern und einem 175er Reifen. Der Preis ist der Reifendirekt.de-Preis inklusive Versand und MwSt. Hinzu kommt bei
diesen Preisen noch ca. 11-15 Euro pro Reifen an Montage- und Altreifen-Entsorgungskosten bei Montagepartnern von Reifendirekt.de in der Nähe, ADAC-Mitglieder bekommen 3% Rabatt auf den Reifen- und meistens auch auf den Montagepreis.

Reifenpreisvergleich Februar 2004

Ich habe mich vorne und rechts für den Uniroyal Rallye 680 und hinten den Toyo RoadPro 610 entschieden.

Ergänzung (Mai 2007):

Habe mittlerweile vorn und rechts mal den Toyo Roadpro R610 in 175er Breite drauf und das funktioniert auch wunderbar. Als ich mal schnell einen Reifen brauchte, war der RoadPro für hinten nicht greifbar und habe dann ersatzweise einen Fulda Progresso montiert, der auch unauffällig läuft.

Ergänzung (Februar 2010):
Uli Jacken ist bei der Gespanndurchsicht der Meinung, daß der heruntergefahrene Fulda hinten viel zu weich war. Ich habe jetzt wegen der Formatprobleme (es gibt kaum noch Reifen mit dem benötigten Geschwindigkeits-Index) zwei Nankang XR611 165/65 R13 77H für vorn und rechts zu je 28,- € und einen Nankang XR611 175/65 R14 82H für 35 € besorgt und werde die mal ausprobieren. Mal schauen, wie die sich fahren.

Ich freue mich immer über Anregungen oder Fehlerhinweise zu dieser Website und antworte auf jede nette Zuschrift. EMail:  webmaster@powerslider.de