Home
Freunde
Enduromania
Motorradreisen
Powerslide
über mich
Gespann
Africa Twin
Diplomarbeit
Links
Neuigkeiten

Gespann-
Seiten

Batterie
Entlüften
Benzinpumpe
Bremspumpe
Cometenkauf
Tagebuch
EffJott-IG
Elektrikumbau
FJ-Historie
Gurte
Heizgriffe
Kettenöler
Lenkarm
techn. Daten
Reifen
Rundumsicht
Schaltplan
Side-Bike-Ger
Side-Bike Links
Sprechanlage
Pro Side-Car
To-Do-Liste
Zusatztank
Rämo Moturist

Moturist
Seiten

Bootsumbauten

Am Boot wurden einige Umbauten durchgeführt:

 Windschutzscheibe

Bei dem Achsbruch ist durch ein Mißgeschick die Einstiegsklappe nach vorne auf die Straße durchgeschlagen und hat dabei die Windschutzscheibe des Bootes zerstört. Da die Scheibe ohnehin ziemlich im Eimer war (bereits von mir geflickter Anriß an den Außenseiten, viele kleine Haar-Risse am Rand), war das nicht so tragisch, es mußte halt nur eine neue Scheibe her. Vom Hersteller des Bootes war nichts zu erwarten, so daß hier was improvisiert werden mußte.

Eine Makrolon-Scheibe, die aus einem Material hergestellt wurde, wo normalerweise Schutzhauben für Industriemaschinen hergestellt werden, ist das Ergebnis. Punktgenaue Montage der Druckknöpfe für das Verdeck brachten eine Scheibe, die das Boot wie neu aussehen läßt und einwandfrei funktioniert. Die fehlende Tönung ist absolut kein Problem.

Hier die Scheibe direkt nach dem Gespannkauf. Man beachte den Riß unten am Ansatz, der nachher noch größer wurde und speziell mit einer dicken ABS-Platte geflickt werden mußte. Außerdem hatte die Scheibe hunderte Haarrisse am oberen Rand, die man hier nicht so genau sieht, die aber bei Gegenlicht viele Reflexe erzeugten. Außerdem sahen die häßlich aus und mußten irgendwie weg. ;-)

Bootscheibe vorher
















Und so sah die Scheibe aus, nachdem ein unachtsamer Mitfahrer sie beim Aussteigen nach vorne auf den Asphalt hat knallen lassen. Jedenfalls war das der Grund, warum sie nun wirklich ersetzt werden mußte.

Bootscheibe kaputt
















Unten die neue Scheibe, ganz klar und ohne Kratzer.

Bootscheibe nachher
















 Regendichtigkeit

Bei Regen hatte ich immer Wassereinbruch im Beiboot. Die Spalte zwischen der Einstiegsluke und dem Bootskörper war nicht ordentlich dicht. Zur Abhilfe habe ich ein Leerrohr zur Verlegung von Elektrokabeln in der Mitte gespalten, so daß zwei Rinnen entstanden sind. Diese Rinnen kann man dann mit einer Heißluftpistole sanft erhitzen und biegen. Nachdem die Rinnen in Form gebogen waren, habe ich sie mit Pattex Montagekleber am Boot befestigt und an den Seiten neue “Regen-Fallrohre” angebracht, die das gesammelte Wasser zur Boots-Unterseite weiterleiten. Die Rohre wurden sichtgeschützt im Innern unter den Teppich verlegt, der die Wände des Bootes innen bespannt. Der Effekt ist enorm: Jetzt kann man das Gespann auch mal im Regen stehenlassen, ohne eine Plane drüberlegen zu müssen. Das Boot bleibt trocken. ;-)

 Scharniere

Bootscharnier vorherDie vier Scharniere, die die Kofferraumklappe und die Einstiegsklappe halten, waren aus Zinkdruckguß und schon ziemlich eingerissen, sie mußten unbedingt ersetzt werden, siehe linkes Bild. Eine Suche bei verschiedensten Beschlags-Händlern und Bootsausrüstern war aber recht deprimierend, was das Ergebnis anging.

Bootscharnier nachherAlso war auch hier wieder Eigeninitiative gefragt. Ich hatte schließlich das Glück, jemanden zu kennen, der in der Musterfertigung eines metallverarbeitenden Betriebes arbeitet, und der mir die Scharniere aus Flugzeugaluminium herstellen konnte. Ein Edelstahlstift tat ein Übriges und nun sind sehr dauerhafte und vom Original kaum zu unterscheidende Scharniere im Einsatz. ;-)

Olli basteltMein Dank gebührt Olli vom Moppedstammtisch Steinenhaus für die tatkräftige Unterstützung bei den Umbauten, ohne den ich das nicht geschafft hätte. Für die vier Bootsscharniere (Kofferraum und Einstiegsklappe) aus Flugzeugaluminium danke ich Michael für die exklusive Maßanfertigung! ;-)

Ich freue mich immer über Anregungen oder Fehlerhinweise zu dieser Website und antworte auf jede nette Zuschrift. EMail:  webmaster@powerslider.de