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Tja, es kam, wie es kommen mußte, am 20.10.2002 bei der ersten größeren Ausfahrt mit den Kollegen vom Gespannstammtisch will man eine harmlose kleine Wende linksrum mit Passagier im Boot vorführen, da knackt es
einmal laut und häßlich und das Beiwagenrad dreht sich nicht mehr. Schnelle Diagnose: Die Achse des Beiwagenrades war gebrochen, eine Weiterfahrt war unmöglich. Zum Glück hat man ja einen Euro-Schutzbrief beim ADAC
und nach einem kurzen Anruf wurden wir (das Gespann und ich) von einem sehr freundlichen Helfer komfortabel zuhause abgeliefert, ohne daß irgendwas bezahlt werden mußte. Sehr empfehlenswert, so ein Schutzbrief.
Hier die entsprechenden Fotos dazu:
Auf der Raststätte Ohligs, die Tour hatte noch nicht begonnen
Wieder zuhause
Foto von unten hinten an die Achse... Das sieht nicht gut aus...
Bei demontiertem Rad: Blick auf die Schwinge
Näher rangezoomt: Achse gebrochen! Schwinge OK, Achse kann einfach aus der Klemmung ‘rausgeschlagen werden.
Die Bremsscheibe sieht auch nicht mehr so frisch aus...
Und hier der Blick in die Nabe von der Bruchstelle aus, vergrößert. Deutlich sieht man, daß die Nabe vorher schon angebrochen war.
Mittlerweile (eine Woche später) wurde das Gespann zu meinem “Haus- und Hofschrauber” gebracht. Der Transport war etwas abenteuerlich und gestaltete sich nicht
einfach, aber so ein eigener Anhänger ist eine feine Sache, besonders, wenn man auch einige Holzklötze und viele Riemen hat. Die braucht man nämlich auch. ;-) Ein von den Töchtern
irgendwann einmal bei mir in der Garage vergessenes Kickboard leistete beim Rangieren gute Dienste. ;-)

Hier steht das gute Stück schon oben. Einige Nachbarn haben etwas mitgeholfen.

Professionelle Sicherung der Beladung. ;-)

Hier die betroffenen Einzelteile

Hier das dickere Ende der Achse, man konnte sie einfach anfeilen, es handelt sich um ganz
normalen “Feld- Wald- und Wiesenstahl” (Zitat). ;-) Die Meinungen gehen auseinander, einige meinen, das wäre OK, andere meinen, daß das zu schwach sei für eine Beiwagenachse...

Hier die komplette Achse. An der Stelle, wo der schmale Teil beginnt, ist sie abgebrochen. Da war kein Radius vorhanden, einfach ein harter Absatz, wo der Dünne Teil beginnt. Mit
19mm sollte der eigentlich dick genug bemessen sein. Naja. Die Achse wurde jedenfalls neu und besser angefertigt. Auch aus besserem Material. Ich habe jetzt sogar noch eine zweite
als Ersatzteil. Falls mir unterwegs mal die neue Achse brechen sollte. ;-) Sie fährt als Ballast im Boot mit.

Letztes News-Update (26.11.2002): Alles wieder repariert, das Gespann läuft wieder! ;-) |